
- von Jeff Horwitz
Frankfurt/New York, 29. Aug (Reuters) - Nach einem Medienbericht über den Umgang seiner KI-Chatbots mit Minderjährigen führt MetaMETA.O neue Schutzmaßnahmen ein. Die Systeme würden so trainiert, dass sie nicht mit Minderjährigen flirten und Gespräche über Selbstverletzung oder Suizid vermeiden, teilte ein Sprecher des Facebook-Mutterkonzerns am Freitag mit. Zudem werde der Zugang zu bestimmten KI-Charakteren zunächst eingeschränkt. Es handle sich um vorübergehende Maßnahmen, während längerfristige entwickelt würden, damit Teenager sicher und altersgerecht mit der KI interagieren könnten. Die Vorkehrungen würden bereits eingeführt und im Laufe der Zeit angepasst.
Die Nachrichtenagentur Reuters hatte Mitte August aufgedeckt, dass Meta seinen Chatbots große Freiheiten eingeräumt hatte, darunter auch "romantische oder sinnliche Gespräche" mit Minderjährigen. Der Bericht löste heftige Kritik von US-Politikern beider Parteien aus. Der republikanische Senator Josh Hawley leitete eine Untersuchung zu den Richtlinien des Konzerns zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ein. Meta hatte die Echtheit der Reuters vorliegenden Unterlagen bestätigt und Fehler eingeräumt. Passagen der Dokumente seien nach einer Anfrage von Reuters entfernt worden, darunter jene zum Flirten mit Kindern.
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