
25. Jun (Reuters) - Die Nato berät in Den Haag die für alle 32 Mitgliedsstaaten verpflichtende Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung bis 2035. Vor allem US-Präsident Donald Trump pocht auf die Aufstockung. Thema wird auch der Krieg in der Ukraine sein. Nach US-Angaben wird sich Trump am Rande des Gipfels auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj treffen.
08.43 Uhr - Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius sieht eine verstärkte Aufrüstung als unumgänglich an: "Wir müssen bestimmte sehr sicherheitsrelevante Fähigkeiten in den nächsten fünf bis acht oder zehn Jahren erfüllen. Andernsfalls werden wir nicht voll verteidigungsfähig und abstreckungsfähig sein", sagt er im ZDF. "Das ist die Herausforderung für alle Mitgliedsstaaten."
08.28 Uhr - Spanien rechnet nicht mit Konsequenzen wegen der Weigerung, das Nato-Ausgabenziel von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu erfüllen. Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo erklärt: "Spanien wird ein verantwortungsvoller Verbündeter sein." Dem Sender Bloomberg TV sagt er, Spanien werde alle seine Zusagen militärischer Fähigkeiten einhalten.
08.15 Uhr - Nato-Generalsekretär Mark Rutte pocht zum Auftakt des Gipfels auf eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben: "Angesichts der langfristigen Bedrohung durch Russland, aber auch der massiven Aufrüstung in China und der Tatsache, dass Nordkorea, China und Iran die Kriegsanstrengungen in der Ukraine unterstützen, ist es wirklich wichtig, dass wir mehr ausgeben." Dies werde auf der Tagesordnung stehen.