tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Neustart bei Microchip: Bank of America sieht Zeichen der Besserung

Investing.comMay 9, 2025 10:22 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Bei Microchip Technology (NASDAQ:MCHP) deutet sich eine strategische Neuausrichtung an. Die Bank of America (NYSE:BAC) hat die Aktie des Halbleiterunternehmens von „Underperform“ auf „Neutral“ hochgestuft. Zur Begründung verwiesen die Analysten auf erste Anzeichen einer Absatzbelebung, umfassende Sparmaßnahmen und eine gestärkte Führungsstruktur.

  • Ihre KI-basierte Aktienanalyse: WarrenAI wertet aktuelle Marktdaten aus und unterstützt Sie mit präzisen Interpretationen und Empfehlungen. Mehr erfahren

Zentraler Faktor sei die Rückkehr von Steve Sanghi an die Unternehmensspitze. Der frühere CEO genießt in der Branche einen guten Ruf. Sein erneuter Einstieg habe laut der BofA „die Dringlichkeit in der Restrukturierung sowie den Fokus auf Kunden und Produkte deutlich erhöht“. Im Zuge dessen gewinne auch der industrielle Bereich – etwa Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung – wieder stärker an Bedeutung. Diese Märkte zählen zu den wichtigsten Absatzfeldern von Microchip.

Die positive Einschätzung kommt trotz eines nach wie vor schwierigen Umfelds. Der aktuelle Abschwung, der laut der BofA zu einem Rückgang der Geschäftszahlen um bis zu 60 Prozent geführt habe, zähle zu den tiefsten im gesamten Sektor. Eine Rückkehr zu alter Stärke sei ohne eine breit angelegte Konjunkturerholung „eine gewagte Annahme“.

Trotzdem zeigt sich die Bank vorsichtig optimistisch. Selbst ein moderater Anstieg der Umsätze könne dank hoher operativer Hebel zu spürbaren Ergebnisverbesserungen führen. Für das Geschäftsjahr 2028 stellt BofA einen Gewinn von rund drei US-Dollar je Aktie in Aussicht – getragen von einem erwarteten Anstieg der Bruttomargen von derzeit rund 53 auf über 60 Prozent sowie Effizienzgewinnen im operativen Geschäft.

Für die Jahre 2025 bis 2027 rechnet die Bank nun mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 0,96, 2,11 und 2,73 US-Dollar.

Im Zentrum der laufenden Umstrukturierung stehen tiefgreifende Einschnitte: So wurde unter anderem die Schließung des Werks in Tempe angekündigt. Darüber hinaus plant das Management einen Stellenabbau von zehn Prozent und eine Neuaufstellung im Vertrieb.

Auch wenn Risiken – etwa auf der Nachfrageseite – weiter bestehen, sieht die BofA die Maßnahmen als wichtigen Schritt. Ergebniswende und klare operative Führung könnten den Belastungen aus dem Umfeld entgegenwirken.

In eigener Sache: Über 1.400 US-Aktien im Fokus: Unsere detaillierten Berichte geben Ihnen alle Fakten, die Sie für Ihre Strategie brauchen – visuell aufbereitet und leicht verständlich. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.