tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Fortinet-Aktie nach vorsichtigem Ausblick unter Druck

Investing.comMay 7, 2025 9:17 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Die Aktien von Fortinet (NASDAQ:FTNT) sind am Mittwoch nachbörslich deutlich gefallen. Nach einem zunächst soliden Zahlenwerk für das erste Quartal sorgte der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr für Enttäuschung. Die Papiere verloren zeitweise 8 Prozent.

  • Mehr als nur Zahlen: WarrenAI hilft Ihnen, komplexe Daten zu verstehen und liefert fundierte Einschätzungen direkt aus der InvestingPro-Datenbank. Mehr erfahren

Der Spezialist für Cybersicherheit meldete für das Auftaktquartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,58 US-Dollar und übertraf damit die Analystenerwartungen von 0,53 US-Dollar. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um knapp 14 Prozent auf 1,54 Milliarden US-Dollar, blieb damit aber leicht hinter der Konsensschätzung von 1,55 Milliarden zurück.

Im Fokus stand jedoch der Ausblick: Für das zweite Quartal rechnet Fortinet mit Erlösen zwischen 1,59 und 1,65 Milliarden US-Dollar. Der Mittelwert liegt damit knapp unter den Markterwartungen von rund 1,63 Milliarden. Für das Gesamtjahr stellt das Unternehmen einen Umsatz von 6,65 bis 6,85 Milliarden US-Dollar in Aussicht - auch hier zeigte sich der Markt leicht enttäuscht, nachdem Analysten im Schnitt mit 6,76 Milliarden gerechnet hatten.

Konzernchef Ken Xie sprach von einem starken Jahresauftakt. Man habe die bereinigte operative Marge im Vergleich zum Vorjahr um 570 Basispunkte auf einen Rekordwert von 34 Prozent steigern können. Auch die Abrechnungserlöse (Billings) seien um 14 Prozent gewachsen, so Xie laut Unternehmensangaben.

Beim Produktumsatz meldete Fortinet ein Plus von 12,3 Prozent auf 459 Millionen US-Dollar, die Serviceerlöse legten um 14,4 Prozent auf 1,08 Milliarden zu. Besonders stark entwickelte sich der Bereich „Unified SASE“, dessen wiederkehrender Umsatz um 25,7 Prozent auf 1,15 Milliarden US-Dollar stieg. Die Sparte „Security Operations“ kam auf ein Wachstum von gut 30 Prozent.

Der freie Cashflow erreichte im ersten Quartal mit 782,8 Millionen US-Dollar einen neuen Rekordwert, nach 608,5 Millionen im Vorjahreszeitraum. Die operative Marge nach GAAP lag bei 29,5 Prozent, bereinigt bei 34,2 Prozent.

In eigener Sache: Alle Fakten, alle Perspektiven: Unsere Pro Research Berichte bieten umfassende Analysen zu über 1.400 US-Aktien – präzise, fundiert und grafisch aufbereitet. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.