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Nvidia legt zu – Bericht über mögliche Lockerung der Exportregeln

Investing.comMay 7, 2025 8:43 PM
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Investing.com - Spekulationen über eine mögliche Kehrtwende bei US-Exportregeln für KI-Chips haben die Nvidia-Aktie (NASDAQ:NVDA) am Mittwoch angetrieben. Zum US-Handelsschluss stand ein Plus von 3,06 Prozent zu Buche. Damit gehörte die Aktie zu den gefragtesten Titeln im US-Technologiesektor. Auslöser war ein Bloomberg-Bericht, demzufolge ein Team um US-Präsident Donald Trump plant, zentrale Vorgaben der Biden-Regierung zur Einschränkung des KI-Chip-Exports zurückzunehmen.

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Demnach soll die sogenannte „AI-Diffusion Rule“, die am 15. Mai in Kraft treten sollte, nicht mehr umgesetzt werden. Die Regel war in den letzten Tagen der Biden-Ära verabschiedet worden und zielte darauf ab, den indirekten Zugang Chinas zu Hochleistungs-KI-Chips über Drittstaaten zu unterbinden - unter anderem mit neuen globalen Lizenzpflichten für US-Chiphersteller.

Wie es weiter hieß, werde in Washington aktuell an einer neuen Richtlinie gearbeitet, die US-Interessen besser abwägen soll: einerseits eine stärkere Kontrolle von Chip-Exporten, andererseits die Förderung amerikanischer Technologieführerschaft. Trump, der sich derzeit auf eine Reise in den Nahen Osten vorbereitet, wolle damit auch den Forderungen von Ländern wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten entgegenkommen. Diese hatten zuletzt ihren Unmut über eingeschränkten Zugang zu KI-Hardware geäußert.

Aus dem Handelsministerium hieß es laut Bloomberg, die bisherige Regelung sei „zu komplex, zu bürokratisch“ gewesen und könnte die Innovationskraft der US-Wirtschaft gefährden. Bis zur Verabschiedung neuer Vorschriften sollen bestehende Exportkontrollen jedoch weiterhin gelten. Vorgesehen sei außerdem, den Fokus stärker auf Länder zu legen, die KI-Chips an China weiterleiten - darunter Malaysia und Thailand.

Die Aussicht auf eine Lockerung der Regeln sorgte auch bei anderen Halbleiterwerten für Auftrieb. So legten Aktien von Intel (NASDAQ:INTC), NXP Semiconductors, KLA, Analog Devices (NASDAQ:ADI) und Broadcom (NASDAQ:AVGO) zu.

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