tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Fast Food am Limit: Konsum-Frust drückt US-Ketten aufs Gemüt

Investing.comMay 2, 2025 12:27 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Rückläufige Gästezahlen und schwache Konsumstimmung haben im ersten Quartal auf das Geschäft von McDonald’s (NYSE:MCD) und Starbucks (NASDAQ:SBUX) gedrückt. Beide Unternehmen mussten im Heimatmarkt deutliche Einbußen bei den Umsätzen hinnehmen - ein mögliches Warnsignal für den gesamten Konsumsektor.

  • Ihr persönlicher Investment-Analyst: WarrenAI bietet Ihnen Echtzeit-Daten, Einblicke und Interpretationen – perfekt für smarte Entscheidungen. Mehr erfahren

Bei McDonald’s gingen die flächenbereinigten Verkäufe in den USA um 3,6 Prozent zurück. Das war der stärkste Rückgang seit dem Corona-Jahr 2020. Nach Unternehmensangaben war insbesondere die Zahl der Kundenbesuche rückläufig. Auch bei Starbucks fiel der Inlandsumsatz - er sank um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Beide Konzerne verwiesen auf ähnliche Ursachen. Die Kunden seien angesichts wirtschaftlicher Unsicherheiten vorsichtiger geworden. McDonald’s-Chef Chris Kempczinski sagte laut Mitteilung, Verbraucher hätten derzeit mit „Unsicherheit“ zu kämpfen. Starbucks-CEO Laxman Narasimhan sprach von Herausforderungen durch Inflation und konjunkturelle Sorgen, die sowohl die Kostenstruktur als auch die Nachfrage belasteten. Besonders einkommensschwache Haushalte hielten sich spürbar zurück.

Analysten werten die Zahlen als Zeichen dafür, dass viele Ketten ihre gestiegenen Kosten nicht mehr voll an die Kunden weiterreichen können. Zudem belaste das schlechte Konsumklima die gesamte Branche.

Auch Chipotle (NYSE:CMG), eigentlich auf Wachstumskurs, blieb nicht verschont. Der Burrito-Spezialist verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang von 0,4 Prozent bei den vergleichbaren Verkäufen - der erste seit vier Jahren. Konzernchef Brian Niccol erklärte, bereits im Februar habe man festgestellt, dass die wirtschaftliche Unsicherheit zunehmend Auswirkungen auf das Ausgabeverhalten habe. Laut einer internen Besucherstudie sei das Sparmotiv der Hauptgrund dafür, dass Gäste seltener in die Filialen kommen.

Die Zahlen zeichnen ein einheitliches Bild: Angesichts hoher Inflation und unsicherer Perspektiven greifen viele US-Verbraucher wieder verstärkt zum Kaffee aus der eigenen Küche - statt zum Besuch bei Starbucks oder McDonald’s.

In eigener Sache: Alle Fakten auf einen Blick: Unsere Pro Research Berichte liefern Ihnen umfassende Analysen zu über 1.400 US-Aktien – inklusive Bull- und Bear-Case, SWOT-Analyse und anschaulichen Grafiken. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.