tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

Block crasht nach Zahlen – Cash App wächst zu langsam, Ausblick enttäuscht

Investing.comMay 1, 2025 9:56 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Investing.com - Die Aktien von Block (NYSE:XYZ), ehemals Square, sind am Donnerstagabend im nachbörslichen US-Handel um rund 17 Prozent eingebrochen. Auslöser waren enttäuschende Zahlen zum ersten Quartal sowie ein vorsichtigerer Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.

  • Ihre KI-basierte Aktienanalyse: WarrenAI wertet aktuelle Marktdaten aus und unterstützt Sie mit präzisen Interpretationen und Empfehlungen. Mehr erfahren

Das Fintech-Unternehmen von Twitter-Mitgründer Jack Dorsey verdiente im Auftaktquartal bereinigt 0,56 US-Dollar je Aktie - deutlich weniger als die von Analysten erwarteten 0,98 Dollar. Auch der Umsatz blieb mit 5,77 Milliarden US-Dollar hinter den Prognosen von 6,21 Milliarden zurück.

Wichtiger noch: Der Bruttogewinn, den das Unternehmen als zentrale Steuerungsgröße betrachtet, legte zwar im Jahresvergleich um neun Prozent auf 2,29 Milliarden US-Dollar zu. Die Dynamik blieb damit aber unter den Erwartungen - vor allem bei der Cash-App, die als Wachstumstreiber gilt, fiel das Plus schwächer aus als prognostiziert.

"Unser Wachstum in der ersten Jahreshälfte erfüllt nicht unseren Anspruch", hieß es in einem Aktionärsschreiben.

Für das Gesamtjahr 2025 senkte das Unternehmen nun die Prognose für den Bruttogewinn auf 9,96 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten hier mit 10,18 Milliarden gerechnet. Auch im laufenden Quartal bleibt Block unter dem Strich vorsichtig: Erwartet wird ein Bruttogewinn von 2,45 Milliarden US-Dollar, ebenfalls unter dem Konsens von 2,53 Milliarden.

Als Grund für die reduzierten Erwartungen nennt das Management eine vorsichtigere Haltung gegenüber dem makroökonomischen Umfeld. Bis Ende 2025 rechnet Block nun mit einem Bruttogewinnwachstum im mittleren Zehnprozentbereich - zuvor waren deutlich ambitioniertere Ziele kommuniziert worden.

Trotz der enttäuschenden Zahlen hob das Unternehmen auch Fortschritte bei strategischen Initiativen hervor. So wurde das Kreditangebot der Cash-App erweitert und neue Funktionen für Händler der Square-Plattform eingeführt. Im zweiten Halbjahr wolle man das Wachstum wieder beschleunigen, hieß es.

"Wir verstehen die Gründe für das verlangsamte Wachstum", erklärte CEO Jack Dorsey. Entsprechend habe man die aktuellen Entwicklungen im Umfeld in die neue Prognose eingepreist.

In eigener Sache: Über 1.400 US-Aktien im Fokus: Unsere detaillierten Berichte geben Ihnen alle Fakten, die Sie für Ihre Strategie brauchen – visuell aufbereitet und leicht verständlich. Mehr erfahren

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.