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First Solar enttäuscht Anleger – Aktie bricht ein

Investing.comApr 29, 2025 8:54 PM
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Investing.com - Schwache Quartalszahlen und ein eingedampfter Jahresausblick haben am Dienstag die Aktien von First Solar (NASDAQ:FSLR) massiv unter Druck gesetzt. Die Titel des Solarmodulherstellers verloren im nachbörslichen US-Handel zeitweise fast elf Prozent.

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Im ersten Quartal verfehlte das Unternehmen die Erwartungen deutlich: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,95 US-Dollar, während Analysten im Schnitt 2,54 US-Dollar prognostiziert hatten. Auch beim Umsatz blieb First Solar mit 844,6 Millionen US-Dollar unter den Schätzungen von 866 Millionen US-Dollar – und deutlich unter dem Wert aus dem Schlussquartal 2024, als noch 1,5 Milliarden Dollar erzielt worden waren.

First Solar begründete den Umsatzrückgang mit einem "saisonbedingten Rückgang der verkauften Modulmenge". Auch unter dem Strich zeigte sich der Einbruch: Der Nettogewinn je Aktie halbierte sich gegenüber dem Vorquartal nahezu.

Besonders enttäuschte aber der Blick nach vorn. Der Konzern kappte seine Jahresziele deutlich und erwartet für 2025 nun einen Gewinn je Aktie zwischen 12,50 und 17,50 US-Dollar. Zuvor hatte das Management noch 17 bis 20 US-Dollar in Aussicht gestellt. Auch beim Umsatz rechnet First Solar nun nur noch mit 4,5 bis 5,5 Milliarden US-Dollar, nach bislang geplanten 5,3 bis 5,8 Milliarden US-Dollar.

First-Solar-Chef Mark Widmar sprach von "kurzfristigen Herausforderungen durch das neue Zollregime", zeigte sich aber langfristig optimistisch. "Wir glauben, dass First Solar gut positioniert ist, um die wachsende Nachfrage nach Solarlösungen insbesondere in den USA zu bedienen", sagte er.

Der Netto-Cashbestand sank auf 400 Millionen US-Dollar, nach noch 1,2 Milliarden Dollar Ende 2024. Als Hauptgründe nannte das Unternehmen Investitionen in die neue Fabrik im US-Bundesstaat Louisiana sowie höhere Lagerbestände.

Ein kleiner Lichtblick blieb: Trotz der enttäuschenden Zahlen vermeldete First Solar neue Aufträge über 0,7 Gigawatt. Der Auftragsbestand stieg damit auf 66,3 Gigawatt.

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