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Zölle und Kaufzurückhaltung belasten Pepsi – Konzern senkt Jahresprognose

Investing.comApr 24, 2025 11:02 AM
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Investing.com - Ein trüber Ausblick hat die Aktien von PepsiCo (NASDAQ:PEP) am Donnerstag vorbörslich belastet. Die Papiere des Softdrink- und Snackkonzerns gaben um 1,2 Prozent nach. Hintergrund ist eine gesenkte Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr – verbunden mit deutlichen Warnungen vor steigenden Kosten und einer abkühlenden Konsumlaune.

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„Wir gehen von mehr Volatilität und Unsicherheit aus, vor allem durch die Entwicklungen im Welthandel“, sagte CEO Ramon Laguarta. Steigende Lieferkettenkosten seien ebenso ein Thema wie die schwächelnde Verbraucherstimmung in vielen Märkten. Die Aussichten blieben ungewiss.

Besonders ins Gewicht fällt dabei, dass Pepsi im Gegensatz zu Rivalen wie Coca-Cola (NYSE:KO) einen Großteil seiner Konzentrate außerhalb der USA herstellt – was den Konzern anfälliger für Zölle macht. Analysten befürchten daher wachsenden Druck auf Margen und Nachfrage. Die Regierung von US-Präsident Trump hatte zuletzt neue Strafzölle angekündigt – teils aber auch wieder aufgeschoben.

Wie der Konzern mitteilte, rechnet er für das Gesamtjahr nun nur noch mit einem Ergebnis je Aktie auf währungsbereinigter Kernbasis etwa auf Vorjahresniveau. Zuvor war noch ein Zuwachs im mittleren einstelligen Prozentbereich angepeilt worden. Zudem rechnet PepsiCo mit einem negativen Währungseffekt in Höhe von etwa drei Prozentpunkten auf Umsatz und Ergebnisentwicklung.

„Diese Annahme und die oben genannten Prognosen implizieren einen Rückgang des Kerngewinns je Aktie um 3 Prozent im Jahr 2025 (zuvor ein Anstieg des Kerngewinns je Aktie im niedrigen einstelligen Bereich), verglichen mit einem Kerngewinn je Aktie von 8,16 US-Dollar im Jahr 2024“, sagte Pepsi.

Schon im ersten Quartal machten sich die Herausforderungen bemerkbar: Der operative Gewinn sank um 4,9 Prozent auf 2,58 Milliarden US-Dollar und lag damit unter den Erwartungen von 2,78 Milliarden. Der Umsatz ging um 1,8 Prozent auf 17,92 Milliarden zurück – lag aber leicht über dem Konsens von 17,77 Milliarden.

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