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STMicro: Gewinn bricht ein, aber Ausblick besser als befürchtet

Investing.comApr 24, 2025 7:54 AM
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Investing.com - Die Aktien von STMicroelectronics (EPA:STMPA) haben am Donnerstagmorgen leicht zugelegt, obwohl der Chipkonzern mit einem schwächeren zweiten Quartal rechnet. Die Papiere kletterten im frühen Handel um gut zwei Prozent auf 19,62 Euro.

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Belastet wird das Geschäft weiterhin von einer verhaltenen Nachfrage im Automobil- und Industriesektor. Im zweiten Quartal erwartet der Konzern einen Umsatz von rund 2,71 Milliarden US-Dollar - ein Minus von über 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit liegt die Prognose zwar unter dem Vorjahreswert, übertrifft jedoch die durchschnittlichen Analystenschätzungen, die sich auf 2,62 Milliarden US-Dollar beliefen.

Deutlich unter Druck bleibt hingegen die Profitabilität: Die Bruttomarge soll laut Unternehmen bei 33,4 Prozent liegen - nach 40,1 Prozent im Vorjahresquartal und unter der Markterwartung von 33,6 Prozent.

Bereits im ersten Quartal war die Geschäftsentwicklung rückläufig. Der Umsatz ging um 27 Prozent auf 2,52 Milliarden US-Dollar zurück, lag damit aber im Rahmen der Analystenschätzungen. Der Gewinn je Aktie fiel mit 0,07 US-Dollar leicht besser aus als erwartet. Das Ergebnis je Aktie hatten Experten im Schnitt bei 0,06 US-Dollar gesehen.

Deutlich spürbar ist der Rückgang beim Nettoergebnis: Dieses fiel auf 56 Millionen US-Dollar, nach 509 Millionen ein Jahr zuvor. Auch der Bruttogewinn schrumpfte - von 1,44 Milliarden auf 841 Millionen US-Dollar. Die Bruttomarge betrug 33,4 Prozent, ein Rückgang von 830 Basispunkten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Konzernchef Jean-Marc Chery erklärte: „Auch wenn wir im ersten Quartal 2025 den Tiefpunkt sehen, konzentrieren wir uns im aktuellen Umfeld auf das, was wir kontrollieren können - Innovation, technologische Wettbewerbsfähigkeit, fortschrittliche Fertigung und konsequentes Kostenmanagement.“

Für das laufende Geschäftsjahr plant das Unternehmen Investitionen von 2,0 bis 2,3 Milliarden US-Dollar. Das läge leicht unter dem Niveau des Vorjahres (2,53 Milliarden US-Dollar).

Analysten zeigten sich vorsichtig: Citi sprach in einer Ersteinschätzung davon, dass sich der Markt nun vor allem mit der Frage beschäftige, wie sich die Balance zwischen einer möglichen Umsatzstabilisierung und weiterem Margendruck entwickle. Die Bewertung sei mit Blick auf eine Erholung 2026 zwar attraktiv, allerdings mangele es derzeit an Vertrauen in die Schätzungen.

Etwas optimistischer äußerte sich Jefferies. Man sehe die Halbleitersparte für Auto- und Industrieanwendungen am Beginn eines neuen Aufschwungszyklus – mit Fortschritten im zweiten Halbjahr 2025 und im Folgejahr, unabhängig von den gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten.

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