TRON ist dem Crypto Partner Program von Mastercard beigetreten, da das Zahlungsunternehmen die Koordination mit Blockchain-, Fintech- und Bankteilnehmern im Bereich digitaler Zahlungen ausbaut.
Mit diesem Schritt reiht sich TRON in die Liste von mehr als 85 Unternehmen ein, die an einer von Mastercard initiierten Aktion zur Verknüpfung von Blockchain-basierter Zahlungsinfrastruktur mit bestehenden Finanznetzwerken teilnehmen.
Laut Aussagen von TRON DAO und Mastercard soll das Programm die Zusammenarbeit bei praktischen Anwendungsfällen unterstützen, darunter grenzüberschreitende Geldtransfers, Überweisungen zwischen Unternehmen, Auszahlungen und Abrechnungen.
Mastercard erklärte, das Crypto Partner Program sei ins Leben gerufen worden, um Unternehmen aus der Krypto-Branche, Zahlungsdienstleister und Finanzinstitute zusammenzubringen, während digitale Vermögenswerte immer häufiger in der realen Welt eingesetzt werden.
TRON ist dem @Mastercard Crypto Partner Program beigetreten und spiegelt damit die gemeinsame Überzeugung wider, dass die nächste Phase der On-Chain-Zahlungen durch Zusammenarbeit gestaltet wird.
Da digitale Vermögenswerte zunehmend im realen Leben eingesetzt werden, wird die Blockchain-Infrastruktur mit bestehenden Zahlungsnetzwerken verknüpft… pic.twitter.com/eZMyEa3M8j
— TRON DAO ( tron ) 13. März 2026
Das Unternehmen erklärte, das Vorhaben sei eine Plattform für Dialog und Zusammenarbeit, da Blockchain-basierte Zahlungsaktivitäten zunehmend Hand in Hand mit traditionellen Finanzsystemen gehen und so die Grundlage für reale Finanzaktivitäten bilden.
in einer Pressemitteilung , dass Unternehmens- und institutionelle Anwendungen immer beliebter werden, insbesondere für ausgehende Zahlungen, grenzüberschreitende Geldtransfers, Abrechnungen und B2B-Überweisungen. Ziel sei es, die Geschwindigkeit und Programmierbarkeit digitaler Assets mit den bestehenden Karteninfrastrukturen und globalen Handelsströmen zu integrieren.
TRON DAO erklärte, ihre Beteiligung basiere auf der Überzeugung, dass die nächste Phase von On-Chain-Zahlungen kollaborativ sein werde. Die Organisation führte außerdem aus, dass die Integration der Blockchain-Infrastruktur in Zahlungsnetzwerke zunehmend an Bedeutung gewinne, da digitale Vermögenswerte immer praktischer nutzbar würden.
Das Programm baut auf früheren Aktivitäten des Mastercard Bitcoin Programms auf, wie dem Start Path Accelerator- tracFörderung von Blockchain- und Digital-Asset-Startups und der Engage-Plattform, zu der auch ein Krypto-Kartenprogramm gehört.
Im Zentrum der umfassenderen Kryptostrategie von Mastercard steht das Multi-Token-Netzwerk (MTN). Dieses dient als private Abwicklungsschicht, die tokenisierte Bankeinlagen und regulierte Stablecoins verschiedener Finanzinstitute miteinander verbindet. Mastercard hob außerdem sein Crypto Credential dent , das Wallet-Adressen durch lesbare Kennungen ersetzt dent Compliance-Prüfungen automatisiert, um Transaktionsfehler zu reduzieren.
Das Partnerprogramm umfasst Börsen und Anbieter digitaler Vermögenswerte wie Binance, PayPal, Ripple, Circle, Gemini, Paxos, Crypto.com, OKX und Bybit. Ebenso gehören Infrastrukturanbieter wie Fireblocks, Chainalysis, MoonPay und Worldpay dazu.
Die jüngsten Produkteinführungen von Mastercard stehen ebenfalls im Einklang mit dieser Strategie. Ende Februar brachte das Unternehmen in den USA in Zusammenarbeit mit ConsenSys und Monavate die MetaMask Card auf den Markt. Mit dieser Karte können Nutzer über AaveZahlungen mit USDC, USDT, mUSD und renditestarken Token wie aUSDC tätigen. Mastercard gab bekannt, dass das Produkt auch in der Schweiz, dem Europäischen Wirtschaftsraum, Großbritannien, Kanada, Argentinien, Brasilien, Kolumbien und Mexiko verfügbar ist.
Anfang März gab Mastercard außerdem bekannt, SoFi Technologies als Partner für die Abwicklung von Stablecoins gewonnen zu haben. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird SoFiUSD, ein vollständig gedeckter US-Dollar-Stablecoin, der im Dezember 2025 eingeführt wird, als Zahlungsoption im Zahlungsnetzwerk von Mastercard dienen.
Das neue Partnermodell folgt auf die vorangegangenen Übernahmegespräche von Mastercard mit dem Blockchain-Infrastrukturunternehmen Zerohash. Bis Ende 2025 befand sich Mastercard in den letzten Zügen der Übernahme von Zerohash; der Deal hätte schätzungsweise zwischen 1,5 und 2 Milliarden US-Dollar gekostet. Zerohash lehnte die Transaktion ab und strebte anschließend eine Finanzierungsrunde über 250 Millionen US-Dollar bei einer Unternehmensbewertung von 1,5 Milliarden US-Dollar an.
Auf Grundlage der vorliegenden Informationen erwägt Mastercard eine strategische Investition in Zerohash, allerdings liegen noch keine Ergebnisse vor. Das Unternehmen hatte zudem Interesse am Kauf von BVNK, einer in London ansässigen Stablecoin-Zahlungsplattform, bekundet.
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