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Shayne Coplan sagte, Polymarket sehe sich mit zunehmender Größe verstärkter Kritik ausgesetzt

CryptopolitanMar 8, 2026 8:20 PM

Polymarket-Gründer und CEO Shayne Coplan sagte, der Aufstieg des Unternehmens bringe eine neue Art von Problem mit sich.

In seiner Rede auf der MIT Sloan Sports Analytics Conference 2026 sagte Shayne, dass das Geschäft mit Prognosemärkten mit zunehmenden Risiken im Zusammenhang mittrackonfrontiert sei, da die Plattform größer und sichtbarer werde.

Der Mann drückte es so aus: „Je reicher wir werden, desto mehr Hasser bekommen wir.“ Das geschah, während Polymarket weiterhin energische Maßnahmen in geopolitischen Fragen ergriff und die Aufmerksamkeit verstärkt auf jene Märkte lenkte, die viele Unternehmen lieber nicht in ihrer Nähe haben wollen.

Shayne erklärte, Prognosemärkte lieferten nach wie vor nützliche Informationen, räumte aber ein, dass Kriegsmärkte mit Verwirrung und Gegenreaktionen einhergingen. Er bezeichnete den Iran als „kompliziert“ und sagte: „Der Nebel des Krieges nährt Missverständnisse.“

Er sagte außerdem: „Es gibt immer noch viel Widerstand gegen Innovationen, was auf den ersten Blick auch etwas befremdlich wirkt“, und fügte dann hinzu: „Genau das macht sie innovativ und disruptiv.“

Shayne Coplan verteidigt den Einsatz von Polymarket während des US-israelischen Krieges im Iran

in der Woche bis zum 1. März 425,4 Millionen Dollar auf geopolitische Fragen bei Polymarket

Eine Woche zuvor lag der Betrag noch bei 163,9 Millionen Dollar. Dieser sprunghafte Anstieg lenkte die Aufmerksamkeit verstärkt auf eine Kategorie, die sich ohnehin in einer rechtlichen Grauzone befindet. US-amerikanische Vorschriften verbieten im Allgemeinentracmit Bezug zu Krieg.

Die meisten Prognosemarktplattformen meiden diesen Bereich. Polymarkets Hauptbörse operiert im Ausland, wodurch das Unternehmentracanbieten kann, die innerhalb der Vereinigten Staaten deutlich strengeren Beschränkungen unterliegen würden.

Shayne sagte, die Leute nutzten Polymarket aus weit ernsteren Gründen als nur zur Unterhaltung. Er sagte, Nutzer aus dem Nahen Osten hätten ihn kontaktiert und ihm mitgeteilt, dass sie Polymarket konsultieren, um zu entscheiden, ob sie in der Nähe eines Luftschutzbunkers schlafen. Shayne beschrieb diese Reaktion selbst:

„Wenn mich Leute aus dem Nahen Osten kontaktieren und sagen: ‚Hey, wir schauen uns Polymarket an, um zu entscheiden, ob wir in der Nähe des Bunkers schlafen; wir schauen uns das jeden Tag an‘, und ich denke: ‚Oh, ist das dort wirklich so beliebt?‘, dann ist das sehr aussagekräftig. Das ist ein unbestreitbarer Mehrwert, den es vorher nicht gab.“

Er versuchte außerdem, Prognosemärkte von anderen Handelsformen abzugrenzen. „Nicht alle Märkte sind gleich“, sagte Shayne. Er nannte es „Äpfel mit Birnen vergleichen“ und erklärte, der eigentliche Wert von Prognosemärkten liege in den Informationen.

Für Shayne ist dies kein Geschäft, in dem riesige offene Aufträge aufgegeben oder mit riesigen Mengen gehandelt wird.

Die Konkurrenten Kalshi und Polymarket streben Verhandlungen über 20 Milliarden Dollar an

Während Polymarket mit Druck im Zusammenhang mittraczu kämpfen hat, führt das Unternehmen gleichzeitig Gespräche über eine deutlich höhere Bewertung.

Kalshi und Polymarket, die beiden größten Anbieter von Prognosemärkten, haben kürzlich Gespräche mit potenziellen Investoren über Finanzierungsrunden geführt, die jedes Unternehmen mit rund 20 Milliarden Dollar bewerten könnten.

Beide Unternehmen wurden Ende letzten Jahres mit etwa der Hälfte dieses Wertes bewertet. Die Gespräche befinden sich noch in einem frühen Stadium, und es gibt keine Garantie, dass eines der beiden Unternehmen zu diesem Preis eine Einigung erzielen wird, insbesondere da zunehmend Fragen zur Funktionsweise beider Plattformen aufkommen.

Kalshi ist bereits in den USA aktiv und hat eine neue Welle von Sportwetten mit angestoßen. Das Unternehmen bietet außerdem Wetten auf Politik, Wirtschaft und Popkultur an.

Kalshi wurde zuletzt mit 11 Milliarden US-Dollar bewertet, als das Unternehmen im Dezember 1 Milliarde US-Dollar von Investoren wie Paradigm und Sequoia Capital einnahm. Quellen zufolge überschritt Kalshi kürzlich die Umsatzmarke von 1 Milliarde US-Dollar, und eine Quelle gab an, dass dieser Wert nun bei rund 1,5 Milliarden US-Dollar liegt.

Polymarket ist für US-Nutzer weiterhin nicht zugänglich. Amerikaner können die Plattform zwar über ein VPN erreichen, obwohl die Nutzungsbedingungen des Unternehmens US-Nutzer ausschließen, und Polymarket kann Geoblocking-Tools einsetzen, um sie von der Plattform fernzuhalten.

Polymarket plant, noch in diesem Jahr eine inländisch regulierte Version seiner App zu veröffentlichen. Das Unternehmen wurde zuletzt im Oktober mit 9 Milliarden US-Dollar bewertet, nachdem die Intercontinental Exchange, Eigentümerin der New Yorker Börse, laut Daten von PitchBook einer Investition von bis zu 2 Milliarden US-Dollar zugestimmt hatte.

Beide Unternehmen haben sich zudem intensiv um studentische Nutzer bemüht. Diese Strategie hat bereits zu fragwürdigen Transaktionen geführt. Ein Beispiel dafür war eine Welle von Wetten auf den Aufenthaltsort von Jeff Bezos während des Super Bowls, die von Mitgliedern der Studentenverbindung seines Stiefsohns abgeschlossen wurden.

Sowohl Kalshi als auch Polymarket haben in den sozialen Medien Werbung geschaltet und aktiv Studentenverbindungen und andere Campusgruppen umworben, um mehr Nutzer zu gewinnen.

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