
Eine Gruppe US-amerikanischer Abgeordneter hat sich zusammengeschlossen, um ein dauerhaftes Verbot der Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) in den USA zu fordern. Die Koalition äußerte Bedenken, dass die Einführung einer CBDC die Amerikaner einer verfassungswidrigen Finanzüberwachung aussetzen würde.
Mitglieder des US-Kongresses haben ihre Anstrengungen gebündelt, um ein dauerhaftes Verbot der Entwicklung und des Einsatzes von CBDCs in den USA durchzusetzen, während der Senat die Verabschiedung des 21st Century ROAD to Housing Act (HR 6644) vorbereitet.
Die Koalition brachte ihre Bedenken gemeinsam schriftlich in einer Erklärung vor, die von Kongressabgeordnetem Michael Cloud an den Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, und den Mehrheitsführer, John Thune, übergeben wurde. Die Abgeordneten beanstandeten die Bestimmung des Gesetzentwurfs, die es der Federal Reserve Bank vorübergehend untersagt, eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) auszugeben oder zu schaffen.
Ich bin stolz darauf, einen Brief zu unterzeichnen, in dem die Führungsspitzen des Repräsentantenhauses und des Senats aufgefordert werden, eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) dauerhaft zu verbieten.
Die Amerikaner verdienen finanzielle Freiheit, nicht staatlich kontrolliertes Geld.
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— Abgeordneter Ralph Norman (@RepRalphNorman) 7. März 2026
Der Brief folgt auf den 300-seitigen Gesetzesentwurf „21st Century ROAD to Housing Act“, der vom Banken-, Wohnungsbau- und Stadtentwicklungsausschuss des Senats veröffentlicht wurde. Der Entwurf enthält eine Änderungsklausel, die die Federal Reserve bis zum 31. Dezember 2031 an der Ausgabe einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) hindern würde. Michael Cloud und 27 weitere Kongressabgeordnete fordern ein dauerhaftes und striktes Verbot der CBDC-Entwicklung durch die Federal Reserve.
Die Kongressabgeordneten sind der Ansicht, dass eine vorübergehende Aussetzung den Amerikanern keinen ausreichenden Schutz vor staatlicher Kontrolle bietet. In einem Schreiben erklärten sie, der Senat müsse den Gesetzentwurf an die zuvor vom Repräsentantenhaus verabschiedete Fassung anpassen. Die Koalition wies darauf hin, dass das Repräsentantenhaus bereits parteiübergreifend einen Gesetzentwurf zum Verbot der Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen (CBDC) verabschiedet habe und versprach, alles in ihrer Macht Stehende zu tun, um dessen Scheitern zu verhindern.
Der Brief hob auch Trumps Engagement hervor, die USA vor China an die Spitze der Kryptoindustrie zu bringen. Die Abgeordneten betonten darin, dass der Sprecher des Repräsentantenhauses ein dauerhaftes Verbot von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) versprochen und die entsprechende Bestimmung unter anderem in das jüngste Verteidigungsgesetz aufgenommen habe. Acht Monate nach den Verhandlungen im Juli habe der Sprecher sein Versprechen jedoch noch immer nicht eingelöst.
Die Kongressabgeordneten befürchten, dass digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) US-Bürger einer Finanzüberwachung aussetzen werden, die sie als verfassungswidrig bezeichnen. In einem Beitrag vom 7. März argumentierte der Abgeordnete Ralph Norman, dass CBDCs es der US-Regierung ermöglichen würden, Transaktionen zu trac und zu überwachen, wie US-Bürger ihr Geld ausgeben. Der Abgeordnete bezeichnete die Einführung als „im Kern überzogene Kompetenzüberschreitung“ und betonte, dass die Ausgabe digitaler Währung durch die Zentralbank „nicht gewählten Bürokraten beispiellose Macht über die Finanzen der Amerikaner verleihen und die grundlegende wirtschaftliche Freiheit bedrohen würde dent .
Während sich Gesetzgeber für ein Verbot von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) einsetzen, erklärte der Finanzexperte Ray Dalio, dass CBDCs kommen werden. In einem Interview mit Tucker Carlson warnte Dalio davor , dass die kontrollierte virtuelle Währung es der Regierung ermöglichen wird, Gesetze durchzusetzen und Steuern einzutreiben, und erklärte, sie könne „Ihr Geld wegnehmen“. Dalio verknüpfte CBDCs mit geopolitischer Macht, die es einer Regierung erlaubt, Nicht-Staatsbürger zu kontrollieren. Der Milliardär betonte, dass dies eines der Risiken sei, die mit der vollständigen Kontrolle eines Staates über die Finanzen einhergehen.
In Europa könnte die Einführung von digitalen Zentralbankwährungen (CBDCs) weiter voranschreiten. Der EZB-Ratsvorsitzende Fabio Panetta und der Gouverneur der italienischen Zentralbank erklärten, es bestehe die Möglichkeit, dass das Geld der Geschäftsbanken in naher Zukunft vollständig tokenisiert werde. Panetta geht davon aus, dass der digitale Euro im Jahr 2029 eingeführt werden kann.
Mitte Januar, Cryptopolitan verzeichnete die neue chinesische Krypto-Plattform mBridge ein Transaktionsvolumen von über 55,5 Milliarden US-Dollar. Der Bericht hob hervor, dass der digitale Yuan (e-CNY) mehr als 95 % des gesamten Transaktionsvolumens ausmachte und damit das weltweit größte aktive Projekt einer digitalen Zentralbankwährung darstellte. Zentralbanken asiatischer Länder wie Saudi-Arabien und der Vereinigten Arabischen Emirate spielten eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung virtueller Währungen.
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