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Die Zahl der Arbeitsplatzverluste steigt, da der kriegsbedingte Ölpreisanstieg die US-Wirtschaft trifft

CryptopolitanMar 6, 2026 3:31 PM

Laut dem US-Arbeitsministerium gingen im Februar in den USA 92.000 Arbeitsplätze verloren, die Arbeitslosenquote lag bei 4,4 %. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen betrug 7,6 Millionen, wobei sich beide Zahlen im Laufe des Monats kaum veränderten.

Der Bericht wies außerdem auf jährliche Bevölkerungsanpassungen in den Haushaltserhebungsschätzungen hin; weitere Einzelheiten sind in den Tabellen A und B der Veröffentlichung aufgeführt.

Die übrigen Arbeitsmarktdaten waren kaum besser. Die Erwerbsbeteiligungsquote blieb im Februar bei 62,0 %, die Beschäftigungsquote bei 59,3 %. Beide Kennzahlen zeigten nach den jährlichen Anpassungen der Bevölkerungsstatistik im Jahresvergleich ebenfalls nur geringe Veränderungen.

Die Langzeitarbeitslosigkeit in Amerika bleibt hoch

Die Zahl der Menschen, die aus wirtschaftlichen Gründen in Teilzeit arbeiten, sank um 477.000 auf 4,4 Millionen. Dabei handelte es sich um Menschen, die eine Vollzeitstelle suchten, deren Arbeitszeit jedoch entweder reduziert wurde oder die keine Vollzeitstelle finden konnten.

Gleichzeitig lag die Zahl der Langzeitarbeitslosen, also derjenigen, die seit 27 Wochen oder länger ohne Arbeit sind, bei 1,9 Millionen. Diese Zahl hatte sich im Februar kaum verändert, war aber gegenüber 1,5 Millionen im Vorjahr gestiegen. Langzeitarbeitslose machten 25,3 % aller Arbeitslosen aus.

Bei den wichtigsten Arbeitnehmergruppen blieben die Zahlen im Februar nahezu unverändert. Die Arbeitslosenquote der erwachsenen Männer lag bei 4,0 %, die der erwachsenen Frauen bei 4,1 % und die der Jugendlichen bei 14,9 %.

Aufgeschlüsselt nach ethnischer Zugehörigkeit lag die Arbeitslosenquote bei 3,7 % für weiße Arbeitnehmer, 7,7 % für schwarze Arbeitnehmer, 4,8 % für asiatische Arbeitnehmer und 5,2 % für hispanische Arbeitnehmer. Laut Bericht blieben diese Quoten im Laufe des Monats weitgehend unverändert.

Die Ölpreise steigen, da Trump den Fokus weiterhin auf den Iran-Krieg richtet

Dieser Druck kam vom Ölpreis. Die US-Rohölpreise stiegen am Donnerstag auf über 80 Dollar pro Barrel, da der eskalierende Krieg mit dem Iran die weltweiten Treibstoffversorgungsketten beeinträchtigte. Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus kam nach Angriffen auf Tanker zum Erliegen.

West Texas Intermediate (WTI) legte um 8,51 % bzw. 6,35 US-Dollar zu und schloss bei 81,01 US-Dollar pro Barrel. Dies war der größte Tagesgewinn seit Mai 2020. Brent Crude, die globale Referenzsorte, stieg um 4,93 % bzw. 4,01 US-Dollar auf 85,41 US-Dollar pro Barrel. Die US-Ölpreise legten diese Woche um rund 21 % zu.

Die Auswirkungen der Rohölpreiserhöhungen trafen die Autofahrer schnell. Laut AAA stiegen die durchschnittlichen Benzinpreise in den USA im Vergleich zur Vorwoche um fast 27 Cent auf 3,25 Dollar pro Gallone. Der Verband erklärte, ein ähnlich starker Preisanstieg sei zuletzt im März 2022 nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine zu verzeichnen gewesen.

dent Donald Trump erklärte am Donnerstag, er mache sich keine Sorgen über die höheren Benzinpreise im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt. In einem Exklusivinterview mit Reuters sagte er, die Militäroperation sei von größerer Bedeutung.

„Ich mache mir deswegen keine Sorgen“, sagte Trump auf die Frage nach den steigenden Benzinpreisen. Er fügte hinzu: „Sie werden sehr schnell fallen, sobald das hier vorbei ist, und wenn sie steigen, dann steigen sie eben, aber das hier ist viel wichtiger als ein geringfügiger Anstieg der Benzinpreise.“

Trump erklärte außerdem, er plane nicht, die strategische Ölreserve, den weltweit größten Notfallvorrat an Rohöl, einzusetzen. Er glaube, die Straße von Hormus bleibe offen, da die iranische Marine „am Meeresgrund“ liege. Zudem seien die Kosten „nicht wesentlich gestiegen“

Am Dienstag hatte Trump erklärt, die USA würden eine politische Risikoversicherung und Marineeskorten für Tanker bereitstellen. Iran behauptete unterdessen laut staatlichen Medienberichten, einen Öltanker mit einer Rakete getroffen zu haben.

Die iranischen Revolutionsgarden ordneten Anfang dieser Woche außerdem die Schließung der Straße von Hormus an und drohten mit Angriffen auf die dort fahrenden Tanker.

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