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Öffentliche Bitcoin -Miner verkaufen 15.000 BTC, da die Gewinnmargen in der Branche sinken

CryptopolitanMar 6, 2026 1:19 AM

Börsennotierte Bitcoin Miner haben bekannt gegeben, seit Oktober letzten Jahres, kurz vor dem Allzeithoch des Marktes, über 15.000 BTC verkauft zu haben. Laut dem Newsletter „Miner Weekly“ von TheEnergyMag löste der Kursrückgang einen Bärenmarkt aus und beeinträchtigte die Gewinne der Branche.

Nach Bekanntwerden dieser Nachricht der Trend, BTC als primäres Treasury-Vermögen zu halten, der während des Marktbooms 2024–2025 populär wurde, an Dynamik verliert, da Unternehmen in den letzten Monaten ihre Bitcoin

Berichten zufolge beteiligten sich mehrere bedeutende Akteure im Mining-Sektor aktiv an diesem Ausverkauf. Zuverlässige Quellen bestätigten, dass Cango im letzten Monat rund 4.451 BTC verkaufte, was etwa 60 % seiner Gesamtreserven entsprach. Auch Bitdeer soll im selben Monat alle seine BTC aus seiner Treasury veräußert haben.

Zu den weiteren wichtigen Akteuren zählen Riot Platforms und Core Scientific, die Ende letzten Jahres mehrere Bitcoin Verkäufe durchgeführt haben und beabsichtigen, im ersten Quartal jeweils etwa 2.500 Einheiten der Kryptowährung zu verkaufen.

Mehrere Bergbauunternehmen verlagern angesichts der Herausforderungen in der Bergbaubranche ihren Fokus auf den KI-Sektor 

Im Hinblick auf den aktuellen Zustand des Kryptomarktes argumentieren mehrere Analysten, dass die anfängliche, feste Bindung an Bitcoin (BTC), bekannt als HODLing, bei börsennotierten Minern an Dynamik verliert. Berichten zufolge konzentrieren sich diese Miner nun verstärkt auf die Entwicklung von KI-Infrastruktur – ein kapitalintensives und attraktives Geschäftsfeld –, um ihren täglichen Bedarf zu decken.

Zu den Faktoren, die zum Rückgang der Gewinnmargen im Mining beitragen, zählen der starke Wettbewerb in der Branche, steigende Energiepreise und niedrigere Bitcoin Kurse. Quellen zufolge sind die 90-prozentigen Gewinnmargen, die Miner 2021 enjerzielten, verschwunden, was für diejenigen, die zum Überleben allein auf Bitcoin angewiesen sind, einen enormen, existenzbedrohenden Druck erzeugt.

Analysten stellten fest, dass sich der Trend zu mehr KI-Experten beschleunigt, da Bitcoin Kurs bei rund 70.000 US-Dollar liegt. Dieser Wert ist fast 50 % niedriger als der Höchststand vom vergangenen Oktober.

Um die Brisanz der Situation zu verdeutlichen, betonten die Analysten, dass führende Bergbauunternehmen Vermögenswerte liquidieren oder deren Verkauf vorbereiten, um ihre KI-Expansion zu finanzieren.

Um die aktuelle Marktlage zu erklären, wurde in jüngsten Berichten darauf hingewiesen, dass mehrere Mining-Unternehmen nach dem Bitcoin Crash im Oktober, der die Rentabilität erschwert hatte, ihre Verkäufe erfolgreich steigern konnten. Insgesamt verkauften diese Firmen innerhalb von fünf Monaten mehr als 15.000 Bitcoin.

In einer Stellungnahme erklärte Riot: „Der anhaltende Rückgang des bitcoin-Preises könnte es erforderlich machen, dass wir mehr verkaufen als erwartet, um einen ausreichenden cash für das laufende Geschäft und das Betriebskapital aufrechtzuerhalten.“

Marathon Digital Holdings (MARA), bekannt für seine aggressive Bitcoin hingegen eine neue Strategie. Im Zuge dessen passte das Unternehmen seine Treasury-Richtlinien an und ermöglichte nun die Liquidierung bestehender Reserven, anstatt den Verkauf auf neu geschürfte Vermögenswerte zu beschränken. Interessanterweise wurde dieser Ansatz zu einem Zeitpunkt eingeführt, als MARA zum 31. Dezember 2025 über 53.000 BTC hielt.

Anders ausgedrückt: Dieses Szenario verdeutlicht das Ende der HODL-Ära, da Miner aufgrund des Gewinndrucks gezwungen sind, ihre Bitcoin Bestände zu verkaufen. Quellen wiesen darauf hin, dass der Hashpreis, der die wichtigsten Einnahmen der Miner darstellt, laut einer aktuellen Analyse von Quartalsberichten auf 30 US-Dollar pro PH/s und Tag gefallen ist.

Angesichts der aktuellen Marktlage arbeiten die meisten börsennotierten Mining-Unternehmen mit Gewinnmargen nahe Null. In diesem Zusammenhang merkte TheEnergyMag an: „Historisch gesehen war die Differenz zwischen Hashpreis und Hashkosten ein Hauptgrund für Kapitalabflüsse.“ 

Unsicherheiten in der Bergbauindustrie aufgrund ihrer hohen Verschuldung 

Angesichts der aktuellen Lage im Bergbausektor haben mehrere Analysten Untersuchungen durchgeführt und festgestellt, dass sich der jüngste Abwärtstrend von früheren Abschwüngen unterscheidet. Dies liegt daran, dass viele Bergbauunternehmen das vergangene Jahr mit hohen Schulden begonnen haben. 

Der Drang, neben dem laufenden Betrieb auch die Entwicklung von KI-Infrastrukturen zu finanzieren, der vor allem durch den Bedarf an massiven Rechenzentrumskapazitäten bedingt ist, veranlasste diese Miner zu einem verstärkten Interesse an Kreditlinien, Bitcoin-besicherten Krediten und besicherten Anleihen.

Vor diesem Hintergrund hatten die drei bedeutenden Miner Hut 8, MARA Holdings und Riot Ende letzten Jahres über 14.500 Bitcoin als Sicherheit für Kredite hinterlegt.

Um die Situation besser zu verdeutlichen, erklärten Analysten, dass die Beleihungsquote mit sinkendem Bitcoin-Kurs steigt. Vereinfacht ausgedrückt: Starke Wertverluste haben die erforderlichen Sicherheitenquoten erhöht, wodurch Unternehmen gezwungen sind, mehr Vermögenswerte zu hinterlegen, um die Kreditbedingungen zu erfüllen.

Gleichzeitig ist anzumerken, dass die leichte Erholung des Bitcoin-Wertes auf über 74.000 US-Dollar den Minern keine wesentliche Entlastung gebracht hat, deren operativer Druck weiterhin besteht. 

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