
Globale regulatorische Klarheit, die weitverbreitete Tokenisierung realer Vermögenswerte und die endgültige Auflösung der Grenzen zwischen Web2 und Web3 prägen die Blockchain-Branche bis 2026. Trotz Herausforderungen im Bereich Cybersicherheit und eines Mangels an Blockchain-Entwicklern schreitet die Branche stetig in Richtung defivoran. Da die Zahl der Inhaber digitaler Vermögenswerte weltweit mittlerweile 600 Millionen übersteigt, ist der Übergang von einer Nischentechnologie zu einem globalen Finanzstandard keine Zukunftsmusik mehr – er ist Realität.
Ich glaube, 2026 wird als das entscheidende Jahr für die Regulierung in Erinnerung bleiben. Da führende Jurisdiktionen klare Regeln einführen, steht traditionellen Finanzinstituten nun endlich der ernsthafte Einstieg in den Finanzmarkt offen.
Die Grenzen zwischen traditionellem Finanzwesen und dezentraler Technologie verschwimmen. Die meisten großen Akteure haben ihre Portfolios bereits durch Krypto-ETFs diversifiziert, und ich gehe davon aus, dass sich dieser Trend im Laufe des Jahres noch verstärken wird. Es entstehen neue Instrumente, die digitale Vermögenswerte zu einem festen Bestandteil der globalen Wirtschaft machen.
Der größte Wandel vollzieht sich derzeit im Bereich der Tokenisierung realer Vermögenswerte (Real-World Asset Tokenization, RWA). Die Tokenisierung von Immobilien, Wertpapieren und Sachwerten wird für einen breiteren Anlegerkreis zugänglich und erhöht die Liquidität traditioneller Märkte erheblich. Dieser Wandel wird von einem rasanten Wachstum : Von 2,08 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 wird der Sektor der Tokenisierung von Vermögenswerten voraussichtlich noch in diesem Jahr 3,01 Billionen US-Dollar erreichen und bis 2031 auf prognostizierte 18,74 Billionen US-Dollar anwachsen.
Die Tokenisierung revolutioniert die Welt der Geldanlage. Die Blockchain-Technologie ermöglicht heute die Tokenisierung von Aktien, Wertpapieren und Anleihen – Transaktionen, die bisher Tage dauerten, können so in Sekundenschnelle abgewickelt werden. Globale Börsen bauen bereits neue digitale Infrastrukturen auf, und dieser Trend wird sich weiter beschleunigen.
Im Herbst 2025 führte die London Stock Exchange Group ihre erste Transaktion über ein Blockchain-basiertes System durch. Saudi-Arabien geht denselben Weg und hat eine strategische Partnerschaft mit unserem Unternehmen WhiteBIT geschlossen. Wir bei WhiteBIT sind stolz darauf, an der Spitze dieser Entwicklung zu stehen. Wir arbeiten an der Tokenisierung des saudischen Aktienmarktes und dem Aufbau der Infrastruktur für digitale Zentralbankwährungen (CBDCs). Dies ist eine globale Bewegung; aktuell prüfen über 130 Länder die Einführung eigener digitaler Zentralbankwährungen.
Sicherheit bleibt unsere größte Herausforderung. Wir bei WhiteBIT wissen, dass Software-Schwachstellen oft auf einen Mangel an qualifizierten Fachkräften zurückzuführen sind. Deshalb investieren wir in unser eigenes IT-Team und dessen Entwicklung.troninterne Expertise ist der einzige Weg zu Stabilität angesichts der ständigen Cyberbedrohungen.
Trotz optimistischer Prognosen steht die Branche weiterhin vor mehreren Herausforderungen:
Trotz dieser Herausforderungen wird 2026 das Jahr sein, in dem Kryptowährungen vollständig in den Alltag von Millionen von Nutzern integriert sind. Wir entwickeln dann nicht mehr nur Technologie, sondern gestalten die Zukunft des globalen Finanzwesens.