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Das Weiße Haus will Gespräche führen, um Meinungsverschiedenheiten über Stablecoin-Belohnungen beizulegen

CryptopolitanFeb 18, 2026 3:48 AM

Das Weiße Haus bereitet sich auf ein weiteres hochrangiges Treffen zu den Regeln für Stablecoin-Renditen vor, nachdem die jüngste Gesprächsrunde zwischen Bankengruppen und führenden Vertretern der Kryptowährungsbranche ohne klare Lösung endete und damit ein wichtiger Teil der US-Kryptogesetzgebung in der Schwebe blieb.

Dies könnte der jüngste Versuch des Weißen Hauses sein, einen Kompromiss zu erzielen, und Krypto-Reporterin Eleanor Terrett sagte laut Quellen, dass das Treffen voraussichtlich am Donnerstag stattfinden wird.

Offizielle Stellen und Branchenkenner sagen, dass der Streit darüber, ob Inhaber von an den Dollar gekoppelten Stablecoins zinsähnliche Belohnungen erhalten können sollten, nach wie vor der umstrittenste Punkt ist, der den Fortschritt beim Digital Asset Market Clarity Act behindert.

Das Weiße Haus will Gespräche führen, um Meinungsverschiedenheiten über Stablecoin-Belohnungen beizulegen

Das Weiße Haus plant ein weiteres Treffen unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Banken und Krypto-Unternehmen. Im Mittelpunkt des Streits steht die Frage, ob Stablecoin-Anbieter oder -Plattformen ihren Token-Inhabern Belohnungen, Zinsen oder andere Anreize bieten sollten.

Banken befürchten, dass die Prämien das Bankensystem schwächen werden, da immer mehr Menschen ihre Einlagen von traditionellen Banken abziehen und dadurch finanzielle Risiken für viele entstehen. hingegen argumentieren, dass die Banken ohne die Prämien einen unfairen Vorteil hätten und dass sich die Menschen anderen, weniger regulierten und riskanteren Alternativen zuwenden würden, wenn Stablecoins ihnen keine Vorteile bringen.

Das Weiße Haus führte Gespräche, um eine gemeinsame Basis zwischen den beiden Seiten zu finden, zuletzt am 3. Februar 2026. Vertreter von Banken und führenden Krypto-Unternehmen trafen sich, um über die Zukunft von Kryptowährungen in der Wirtschaft zu diskutieren, doch das Treffen blieb ergebnislos, da sich die beiden Seiten nicht auf klare Regeln für Stablecoin-Belohnungen einigen konnten.

Das Weiße Haus bemüht sich nun um eine erneute Verhandlung beider Seiten und hat sogar Änderungen am Wortlaut der neuen Regeln für die Gesetzgeber vorgeschlagen. Anstelle einer einfachen Diskussion sollen die Gespräche einem sorgfältigen Gesetzgebungsprozess ähneln.

Solange sich Banken und Krypto-Organisationen nicht über Renditen und Zinsen für diese Vermögenswerte einig sind, kann die Regierung die allgemeinen regulatorischen Richtlinien für Kryptowährungen nicht abschließen.

Banken befürchten Einlagenverluste, während Krypto-Unternehmen die Belohnungen als fair bezeichnen

Banken haben Alarm geschlagen wegen der Gelder, die sie verlieren könnten, wenn Stablecoins Prämien oder Zinsen zahlen. Für sie geht es daher darum, ihre Einlagen zu schützen und das Finanzsystem stabil zu halten.

Standard Chartered warnte davor, dass US -Banken bis 2028 bis zu 500 Milliarden Dollar an Einlagen verlieren könnten, wenn Verbraucher ihr Geld in Stablecoins mit höheren Renditen umschichten.

Krypto-Unternehmen konterten, dass Nutzer bereits aktiv nach Möglichkeiten suchen, höhere Renditen und Zinsen auf ihr Geld zu erzielen, und dass sie nicht zögern würden, unregulierte Kanäle zu nutzen. Die Unternehmen argumentieren, dass die Risiken für Verbraucher steigen würden, wenn Stablecoin-Prämien verboten würden.

An den Gesprächen waren Bankenverbände, Krypto-Interessenverbände wie die Blockchain Association und große US-amerikanische Kryptobörsen, darunter Coinbase, beteiligt. Ihr Engagement verdeutlicht die Komplexität und Detailtiefe der Diskussionen und das große Interesse der Verantwortlichen an einer für beide Seiten tragbaren Lösung.

Die Treffen haben möglicherweise dazu beigetragen, dass Banken und Stablecoin-Unternehmen die jeweiligen Bedenken besser verstehen konnten, doch die Frage der Belohnungen verzögert weiterhin den Fortschritt bei den erwarteten Krypto-Regulierungen. Beide Parteien haben in jedem Treffen Ideen ausgetauscht, konnten aber noch keine für alle Seiten vorteilhafte Vereinbarung erzielen.

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