
Billy Ackman hat soeben Meta-Aktien im Wert von 2 Milliarden US-Dollar erworben. Sein Fonds, Pershing Square, gab dies diese Woche offiziell bekannt. Diese Investition macht nun 10 % des gesamten Fondsvermögens aus.
„Wir glauben, dass der aktuelle Aktienkurs von Meta das langfristige Aufwärtspotenzial des Unternehmens im Bereich KI unterschätzt und eine stark unterbewertete Bewertung für eines der größten Unternehmen der Welt darstellt“, schrieb Pershing Square in seinem jährlichen Investorenbrief.
Die Meta-Aktie fiel am Mittwoch um 0,8 %, aber Billy scheint das egal zu sein. Er bezeichnet das Ganze als riesige Chance.
Im vergangenen Jahr sind die Meta-Aktien um 16 % gefallen. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Anleger besorgt sind über die Milliardeninvestitionen von Meta
In ihrem letzten Quartalsbericht gab Meta bekannt, im Jahr 2026 zwischen 115 und 135 Milliarden US-Dollar in KI-Projekte investieren zu wollen. Das ist ein enormer Sprung und hat viele beunruhigt. Nicht aber Billy.

„Wir glauben, dass die Bedenken hinsichtlich der KI-bezogenen Ausgabeninitiativen von META das langfristige Aufwärtspotenzial des Unternehmens durch KI unterschätzen“, schrieb das Unternehmen. Billys Team sieht diese KI-Investitionen als kluge Entscheidung, nicht als Problem.
Meta wird derzeit mit 677 US-Dollar pro Aktie gehandelt und hat eine Marktkapitalisierung von 1,7 Billionen US-Dollar. Das Unternehmen betreibt zwei Geschäftsbereiche: die Kern-App-Familie und Reality Labs. Zur Kern-App-Familie gehören Facebook, Instagram und WhatsApp, und sie generiert den Großteil des Umsatzes.
Die zweite Gruppe umfasst alle Wearables und Virtual-Reality-Produkte, die weiterhin Verluste schreiben. Aktuell entfallen etwa 25 % der Gesamtverluste des Unternehmens auf Reality Labs.
Trotzdem sind die Gesamtzahlen von Metatron. Das Unternehmen erzielte 2025 einen Umsatz von 200 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die tägliche Nutzerbasis liegt bei 3,5 Milliarden Menschen und wuchs im letzten Quartal um 7 %.
Das ist enorm. Noch wichtiger ist aber, dass es zeigt, dass das Unternehmen immer noch weiß, wie man die Leute an sich bindet.
Billy und sein Team sind überzeugt, dass Metas Werbemodell großes Potenzial besitzt. Da die Apps täglich von immer mehr Menschen genutzt werden, steigt der Wert der Werbeplätze stetig. Werbetreibende können Nutzer gezielt nach deren Verhalten und Interessen ansprechen. Genau das macht Meta so profitabel. Und mit KI, so glauben sie, kann das Ganze noch weiter verbessert werden.
Der Investorenbrief listete mehrere Möglichkeiten auf, wie KI Meta helfen wird. Inhaltsempfehlungen werden intelligenter. Werbung wird personalisierter. Werbetreibende können KI-Tools nutzen, um ihre eigenen Kampagnen zu erstellen.
Sogar digitale Assistenten könnten für Geschäftskunden integriert werden. Pershing Square ist überzeugt, dass all dies die Tür für noch mehr Anwendungsfälle öffnet.
Billys Team wies außerdem darauf hin, dass Meta bereits Kosteneinsparungen vorgenommen hat. 2023 wurde zum „Jahr der Effizienz“ erklärt
Und erst kürzlich hat das Unternehmen die Ausgaben für Reality Labs reduziert. Dort sind die gesamten Verluste angefallen. Man ist der Ansicht, dass das Unternehmen Disziplin beweist, trotz der hohen Investitionen in KI.
Sie glauben außerdem, dass das Kerngeschäfttrongenug ist, um zusätzliche Ausgaben zu verkraften.
Sollte es zu einer Überkapazität kommen, sind sie überzeugt, dass Meta diese ausgleichen kann. Sie sagen, das Unternehmen verfüge über die nötige finanzielle Flexibilität und genügend Nutzer, um eine solche Investition zu verkraften.
Meta wird mit dem 22-Fachen des erwarteten Gewinns gehandelt. Bereinigt man die Aktie jedoch um die Verluste von Reality Labs, sinkt dieser Wert. Billy und sein Fonds glauben, dass der Rest des Marktes dies übersieht.
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