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Tesla verkaufte im Januar 69.129 in China hergestellte Elektrofahrzeuge, ein Plus von 9,3 % gegenüber dem Vorjahr.

CryptopolitanFeb 6, 2026 5:19 AM

Tesla verzeichnete im Januar einen Anstieg der Auslieferungen von in China hergestellten Elektrofahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr, obwohl sich der Gesamtmarkt deutlich verlangsamte.

Das Unternehmen lieferte im Berichtsmonat 69.129 Fahrzeuge aus seinem Werk in Shanghai aus. Das waren mehr als die 63.238 Einheiten im Januar des Vorjahres. Diese Zahlen wurden erzielt, während viele Wettbewerber Marktanteile verloren und ihre Erwartungen senkten.

Mit den Verkaufszahlen im Januar belegte Tesla den dritten Platz unter den chinesischen Anbietern von Elektrofahrzeugen. BYD lag mit 205.518 ausgelieferten Einheiten weiterhin deutlich vorn. Geely folgte mit 124.252 Einheiten.

Die Daten stammen vom chinesischen Pkw-Verband und wurden am Mittwoch veröffentlicht. Die Rangliste zeigte zwar einentronWettbewerb, deutete aber nicht auf eine wirkliche Erholung der Nachfrage in China hin.

Die Auslieferungen von Tesla steigen, während die reale Nachfrage schwach bleibt

Der Anstieg der Auslieferungen im Januar deutete nicht auf einetronNachfrage innerhalb Chinas hin. Die Zahlen umfassen alle Fahrzeuge, die vom Werk in Shanghai ausgeliefert wurden.

In diesem Werk werden das Model 3 und das Model Y gefertigt. Diese Fahrzeuge werden in China und auf Überseemärkten wie Europa und dem asiatisch-pazifischen Raum verkauft. Der Exportanteil am Gesamtabsatz ist weiterhin hoch.

Die Neuzulassungen von Fahrzeugen ergaben ein gemischtes Bild. Die Tesla-Zulassungen stiegen im Januar in Europa leicht an. Die Daten stammen von Reuters, die regionale Zulassungsmeldungen trac.

China zeigte jedoch kaum Anzeichen für eine neue Nachfragedynamik. Das Land ist zwar nach wie vor der weltweit größte Markt für Elektrofahrzeuge, doch die Käufer haben sich aufgrund anhaltend hoher Preise und nachlassender Fördergelder zurückgezogen.

Der Wettbewerb bleibt intensiv. Lokale Marken bieten in nahezu allen Kategorien günstigere Modelle an. Tesla stand zudem aufgrund seiner bisherigen Leistungen unter Druck.

Separate Daten der CPCA zeigten, dass der Gesamtumsatz des Unternehmens in China im Jahr 2025 um 4,8 Prozent zurückging. Nur ein anderer Hersteller in Peking meldete in diesem Zeitraum einen jährlichen Rückgang.

Kostendruck und Preissenkungen verändern den Wettbewerb um Elektrofahrzeuge

Die Nervosität der Anleger breitete sich im gesamten Sektor schnell aus. Die in Hongkong notierten BYD-Aktien fielen diese Woche nach schwachen Verkaufszahlen erneut. Der Rückgang setzte einen Ausverkauf fort, der seit Mai mehr als 60 Milliarden Dollar an Marktkapitalisierung vernichtet hat. Auch andere Aktien von Elektrofahrzeugherstellern gaben nach, da sich die Sorgen am Markt ausbreiteten.

Darüber hinaus haben sich die Lithiumpreise für Batterien in den letzten drei Monaten mehr als verdoppelt. Auch die Preise für Kupfer und Aluminium sind gestiegen. Engpässe bei Speicherchips haben die Kosten für Teile von intelligenten Fahrzeugen in die Höhe getrieben.

Bernstein-Analysten schätzen, dass die Mehrkosten für einige Premiummodelle bis zu 1.000 US-Dollar pro Fahrzeug betragen könnten. Massenmarktmarken wie Xpeng, Li Auto und Nio werden aufgrund geringerer Gewinnmargen einem höheren Risiko ausgesetzt sein. BYD hat dank seiner hauseigenen Lieferkette zwar einen Vorteil, doch auch dieser hat laut Bernstein-Analysten seine Grenzen.

Tesla reagierte mit Preisanpassungen statt mit neuen Modellen. Das Unternehmen führte auf seiner chinesischen Website . Käufer können bis zum 28. Februar zinslose Fünfjahreskredite oder extrem günstige Siebenjahreskredite in Anspruch nehmen. Das Ziel ist einfach: In einem preissensiblen Markt die Absatzzahlen stabil halten.

Die Preisunterschiede sind weiterhin groß. Ein Basismodell des Model 3 kostet etwa 235.500 Yuan, umgerechnet rund 33.943 US-Dollar. Der BYD Seal ist ab etwa 79.800 Yuan erhältlich. Diese Preisdifferenz erklärt, warum günstigere Marken weiterhin an Beliebtheit gewinnen.

Leerverkäufer profitieren weiterhin. Laut Daten von S3 Partners haben die Short-Positionen bei Aktien von Elektrofahrzeugherstellern im Hang Seng Tech Index seit November deutlich zugenommen. Dieser Trend weicht vom breiter gefassten Hang Seng Index ab.

Die Entwicklungen im Handelsbereich bieten nur begrenzte Entlastung. Verbesserte Beziehungen zu Kanada und der Europäischen Union stützen die Exporte. Automobilhersteller investieren zudem verstärkt in KI, Robotaxis und fortschrittliche Automatisierung. Tesla bleibt vorerst wettbewerbsfähig, indem das Unternehmen Kosten und Preise im Griff hat, während sich der Markt neu ordnet.

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