tradingkey.logo

Sony meldete einen Gewinn von 515 Milliarden Yen im dritten Quartal, ein Plus von 22 % und über den Analystenschätzungen.

CryptopolitanFeb 5, 2026 4:45 AM

Sony meldete für das Dezemberquartal einen operativen Gewinn von 515 Milliarden Yen und übertraf damit die Analystenschätzungen von 468,9 Milliarden Yen deutlich. Dies entspricht einem Anstieg von 22 % gegenüber dem Vorjahr und macht den Rückgang des Vorquartals wett.

Der Gesamtumsatz belief sich auf 3,71 Billionen Yen bzw. 23,68 Milliarden US-Dollar und lag damit leicht über den Prognosen von 3,69 Billionen Yen. DastronErgebnis wurde durch günstige Wechselkurse begünstigt, obwohl die Preise für Speicherchips rasant stiegen.

Prognose für den operativen Gewinn im Gesamtjahr auf 1,54 Billionen Yen an, ein Plus von 110 Milliarden Yen bzw. 8 % gegenüber der vorherigen Prognose. Auch die Umsatzprognose wurde um 300 Milliarden Yen auf 12,3 Billionen Yen angehoben, was nun einem Anstieg von 3 % entspricht. Trotz des Optimismus hält Sony jedoch an seiner Schätzung von 50 Milliarden Yen für Verluste aus US-Zöllen fest, ohne Anpassungen vorzunehmen.

Spiele- und Netzwerkverkäufe sinken mit steigenden Chipkosten

Sonys Sparte für Spiele und Netzwerkdienste, zu der auch PlayStation gehört, erzielte einen Umsatz von 1,613 Billionen Yen, ein Rückgang um 68,7 Milliarden Yen gegenüber dem Vorjahr. Während digitale Spiele-Downloads und PlayStation-Plus-Abonnements weiterhin gut liefen, konnten die Auslieferungen von Konsolenhardware nicht mithalten.

„Das Hardwarewachstum war begrenzt“, räumte das Unternehmen ein und verwies auf die angespannte Versorgungslage mit DRAM-Chips, der in PlayStation-Konsolen verwendeten Speichertechnologie. Diese Chips werden aufgrund der enormen Nachfrage von KI-Systemen und Rechenzentren immer schwieriger zu beschaffen.

Einem Bericht von TrendForce zufolge werden die DRAM-Preise in diesem Quartal im Vergleich zum letzten um 90 bis 95 Prozent steigen. Ein CEO aus der Chipindustrie erklärte gegenüber CNBC, dass die Engpässe bis 2027 andauern könnten.

Trotz dieser Probleme konnte Sony in den ersten neun Monaten einen leichten Anstieg der Spieleverkäufe verzeichnen, von 3,498 Billionen Yen auf 3,558 Billionen Yen, was einem Plus von 60,5 Milliarden Yen entspricht.

Die Bereiche Musik und Bildbearbeitung tragen zum Wachstum bei

Abseits des Gaming-Bereichs sah es besser aus. Die Musiksparte verzeichnete eintronQuartal mit einem Umsatzplus von 12,6 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Gesamtumsatz stieg auf 1,55 Billionen Yen, ein Plus von 178,2 Milliarden Yen. Sony führte dies auf Live-Shows, Merchandise-Artikel und Streaming-Plattformen zurück, die mehr Geld einbringen als zuvor.

Die Geschäftseinheit für Bildgebungs- und Sensorlösungen, die Sensoren auf Halbleiterbasis herstellt, verzeichnete einen Umsatzanstieg von über 20 %.

durch Kundenverkäufe stieg der Umsatz von 1,324 Billionen Yen auf 1,555 Billionen Yen, ein Plus von 231 Milliarden Yen. Der Gesamtumsatz des Segments, einschließlich interner Umsätze, erreichte 1,627 Billionen Yen, ein Anstieg um 237 Milliarden Yen. Dieser Geschäftsbereich profitiert von der Nachfrage aus den Bereichen Industrie- und tron .

Im Vergleich dazu sanken die Einnahmen der Filmsparte von 1,091 Billionen Yen auf 1,026 Billionen Yen, ein Rückgang um 65 Milliarden Yen. Gleiches gilt für den Bereich Unterhaltung, Technologie und Dienstleistungen, dessen Einnahmen im Jahresvergleich um 157 Milliarden Yen zurückgingen.

Der Gesamtumsatz aller Geschäftsbereiche stieg um 213,2 Milliarden Yen und erreichte in den neun Monaten bis Dezember 9,44 Billionen Yen.

In der Bilanz sanken die kurzfristigen Vermögenswerte deutlich. Cash und Zahlungsmitteläquivalente reduzierten sich von März bis Dezember 2025 um 894,5 Milliarden Yen. Die gesamten kurzfristigen Vermögenswerte gingen von 7,45 Billionen Yen auf 6,29 Billionen Yen zurück.

Deutliche Rückgänge gab es auch im Finanzdienstleistungssektor, wo Investitionen und Vorschüsse aus den Büchern verschwanden und von 18,7 Billionen Yen auf null sanken.

Das allein erklärt den massiven Rückgang des Gesamtvermögens um 19,4 Billionen Yen, von 35,3 Billionen Yen auf 15,88 Billionen Yen. Langfristige Vermögenswerte wie Immobilien, Firmenwert und Inhalte blieben entweder stabil oder stiegen sogar.

Bemerkenswert ist der Anstieg der Content-Assets um 317 Milliarden Yen, was zeigt, dass Sony verstärkt in eigene Marken investiert. Auch der Firmenwert stieg um 92,9 Milliarden Yen, möglicherweise aufgrund von Akquisitionen.

Wenn Sie das hier lesen, sind Sie schon einen Schritt voraus. Bleiben Sie mit unserem Newsletter auf dem Laufenden .

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Verwandte Artikel

KeyAI