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Anthropic gibt an, dass Claude werbefrei bleiben wird

CryptopolitanFeb 4, 2026 6:12 PM

Anthropic gab am Mittwoch bekannt, dass sein Chatbot Claude keine Werbung schalten wird; weder Banner noch gesponserte Antworten, nichts. Dies geschah unmittelbar nachdem OpenAI angekündigt hatte, in ChatGPT Werbung einzublenden, zunächst für kostenlose Nutzer und Go-Nutzer in den USA.

In einem Blogbeitrag erklärte Anthropic, dass Nutzern in der Nähe ihrer Konversationen keine gesponserten Links oder Produktwerbung jeglicher Art angezeigt werden. Außerdem versicherten sie, dass Claudes Antworten nicht von externen Unternehmen beeinflusst würden.

Laut ihnen würden sich Anzeigen „unpassend“ und „in vielen Fällen unangemessen“ anfühlen, weil diese Chats so persönlich werden können.

Anthropic verteidigt seine Entscheidung bei gleichzeitigem Start einer werbefreien Kampagne

Das Unternehmen wurde 2021 von ehemaligen OpenAI-Mitarbeitern, darunter CEO Dario Amodei, gegründet. Ihr Hauptprodukt Claude hat sich rasant entwickelt, und auch ihr KI-Codierungstool Claude Code gewinnt zunehmend an trac.

Anthropologie erklärte, dass sie ihr Geld nicht mit Werbung verdienen, sondern mittracund Abonnements, die sie dann in die Verbesserung von Claude reinvestieren.

„Unser Geschäftsmodell ist einfach: Wir generieren Einnahmen durchtracund kostenpflichtige Abonnements und reinvestieren diese in die Verbesserung von Claude für unsere Nutzer“, so das Unternehmen. „Diese Entscheidung bringt Kompromisse mit sich, und wir respektieren, dass andere KI-Unternehmen möglicherweise zu anderen Schlussfolgerungen gelangen.“

OpenAI experimentiert hingegen mit Werbung in ChatGPT. Das Unternehmen gab an, dass die Anzeigen am Ende der Antworten deutlich gekennzeichnet erscheinen und die Antworten des Chatbots nicht beeinflussen werden.

Dies geschieht, nachdem OpenAI Infrastrukturverträge im Wert von über 1,4 Billionen US-Dollar für das Jahr 2025 abgeschlossen hat. Werbeeinnahmen könnten also dazu beitragen, diese enormen Kosten zu decken. Damit rücken sie auch auf eine Stufe mit großen Werbeplattformen wie Google und Meta.

Anthropologie gibt dennoch nicht nach. Sie machen ihrem Standpunkt lautstark Luft. Am selben Tag wie der Blogbeitrag starteten sie eine Super-Bowl-Kampagne, die sich genau mit dieser Entscheidung auseinandersetzt. Ein Werbespot wird vor dem Spiel 60 Sekunden lang ausgestrahlt, ein weiterer 30 Sekunden lang während des Spiels. Beide enthalten dieselbe Botschaft: „Werbung kommt zu KI. Aber nicht zu Claude.“

Das Überspringen von Werbung könnte Anthropic auf lange Sicht viel Geld kosten, aber das scheint sie nicht aufzuhalten.

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