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Die Microsoft-Aktie testet nach einem starken Kursrückgang die wichtige Unterstützung nahe 423 US-Dollar

CryptopolitanJan 31, 2026 11:11 PM

Microsoft befindet sich nach einem starken Kurssturz, der die Aktie bis in den niedrigen 420-Dollar-Bereich gedrückt hat, genau an einem kritischen Punkt.

Nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen fiel der Kurs rapide und machte die jüngste Erholung, die die Aktie wieder in Richtung des 200-Tage-Durchschnitts getrieben hatte, zunichte. Händler betrachten diese Linie als wichtigen Indikator für die Marktstabilität. Oberhalb dieser Linie befinden sich Aktien in der Regel in einer stabilen Lage.

Das Testen erhöht den Druck. Darunter gerät man oft in Schwierigkeiten. Momentan steckt die Aktie in dieser Gefahrenzone fest und hat kaum Spielraum für Fehler.

Vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen hatte Microsoft das Schwierigste bereits hinter sich gebracht und das 200-Tage-Niveau wieder erreicht. Diese Rallye kam nicht aus dem Nichts. Warnsignale waren in den Charts und Daten deutlich zu erkennen. Ein Death Cross hatte sich zwei Wochen zuvor abgezeichnet.

Dieses Signal kommt spät, bestätigt aber in der Regel eine Richtungsänderung. Der Kurs bildete außerdem ein klares Doppeltop und ein abgerundetes Top.

Diese Muster deuteten auf Erschöpfung hin. Der Anstieg bis zum gleitenden Durchschnitt war eine Entlastungsbewegung, kein neuer Ausbruch, und bereitete den Kurs für den darauffolgenden Kursverfall vor.

Die Aktien fallen unter 450 Dollar und verharren nahe einer wichtigen Unterstützungszone

Der Ausverkauf begann mit einem Kursausbruch unterhalb der ersten Unterstützung bei etwa 450 Dollar. Von dort rutschte der Kurs direkt in den Bereich zwischen 423 und 425 Dollar ab.

Diese Zone ist aus mehreren Gründen wichtig. Sie deckt sich mit der Aufwärtslücke und dem vorherigen Tiefpunkt aus der Reaktion auf die Gewinnmitteilung vom 30. April.

Dies ist das erste Mal, dass der Kurs wieder auf dieses Niveau zurückgekehrt ist, was einen klaren Test darstellt. Käufer treten häufig bei einem ersten Retest auf, insbesondere wenn der Kursrückgang schwache Positionen aufdeckt.

Derselbe Preisbereich deckt sich auch mit einem wichtigen Fibonacci-trac. Händler nutzen diese Niveaus, um Pausen bei Kursrückgängen zu erkennen. Aktuell hält das Niveau. Der Verkaufsdruck war zwar hoch, hat aber bereits einen Großteil des kurzfristigen Risikos beseitigt.

Viele Händler beobachten diesen Bereich, um kurzfristige Positionen zu eröffnen. Sollte das Niveau halten, könnte der Kurs wieder in Richtung 450 $ steigen.

Sollte die Marke durchbrochen werden, öffnet der Chart die Tür für einen schnellen Kurssturz unter 400 $. Stopps sollten hier eng gesetzt werden. Falls der Kurs durchbricht und später wieder über 425 $ steigt, steigen Momentum-Trader in der Regel wieder ein.

Auch die Analystenmeinungen ändern sich. In den nächsten Tagen werden Herabstufungen erwartet. Dennoch empfehlen 71 Analysten die Aktie weiterhin zum Kauf, und das durchschnittliche Kursziel liegt bei 611 US-Dollar, was etwa 43 Prozent über dem aktuellen Kurs liegt.

Ein Blick auf die Gesamtperspektive verändert die Sichtweise, nicht aber das Risiko. Auf einem Fünfjahres-Wochenchart testet Microsoft ein Niveau, das sich direkt innerhalb des längerfristigen Aufwärtstrends befindet.

Die Fibonacci- Niveaus in diesem Zeitrahmen decken sich mit dem Anstieg vom Tiefpunkt im Jahr 2022 zu den jüngsten Höchstständen. Solange dieser Bereich gehalten wird, bleibt der Trend bestehen. Ein Unterschreiten dieser Marke rückt das nächste wichtige Kursziel knapp unter 400 US-Dollar wieder in den Fokus.

Für langfristig orientierte Anleger bietet die Aktie derzeit das beste Risikoprofil seit Jahren. Einige Investoren kaufen hier kleinere Beträge nach und halten sich Spielraum für weitere Zukäufe, falls der Kurs weiter fällt. Der RSI nähert sich dem überverkauften Bereich. In der Vergangenheit bot diese Zone bei Microsoft stets langfristige Anlagechancen, insbesondere nach so schnellen Kursrückgängen.

Auch die Geschäftszahlen rückten das Thema KI in den Mittelpunkt. CEO Satya Nadella erklärte, das Unternehmen befinde sich noch in der Anfangsphase der Implementierung. „Wir erweitern die Grenzen unserer gesamten KI-Technologie, um neue Mehrwerte für unsere Kunden und Partner zu schaffen“, so Nadella.

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