
Krypto und traditionelle Finanzdienstleistungen (TradFi) könnten sich in den kommenden Monaten, angetrieben von großen Finanzinstituten, weiter annähern. Laut einer aktuellen Analyse von Eliptic werden sich On-Chain- und Finanzinfrastruktur im Jahr 2026 noch stärker überschneiden.
Dieses Jahr könnte für das globale Finanzsystem und die verfügbaren On-Chain-Plattformen noch entscheidender sein. Dr. James Smith erwartet laut dem neuesten Bericht von Eliptic eine stärkere Konvergenz zwischen digitalen Vermögenswerten und traditionellem Finanzwesen.
Die Konvergenz kommt von beiden Seiten, da Kryptobörsen den Zugang zum TradFi -Handel . In den vergangenen Monaten haben Finanzriesen wie JP Morgan Chase, HSBC, Stripe und andere weiterhin nach On-Chain-Lösungen und Partnerschaften gesucht.
Digitale Vermögenswerte bilden kein paralleles System inoffizieller Zahlungen mehr, sondern sind in die globale Zahlungsinfrastruktur integriert. Stablecoins und Kryptokarten sind bereits gängige Zahlungsmittel.
Auf der anderen Seite machen tokenisierte Vermögenswerte, institutionelles Interesse, KI-Integration und gemeinsame Compliance-Netzwerke Kryptobörsen zu wichtigen Knotenpunkten für den Zugang zu traditionellen Finanzdienstleistungen. Kryptoplattformen haben zudem eine hohe Flexibilität bei der Schaffung neuer Vermögenswerte bewiesen und damit den jüngsten Trend des wiedererwachten Interesses an Aktien und Edelmetallen widergespiegelt. Auch Wallets wurden um Funktionen erweitert, die typisch für Fintech-Apps sind.
Eliptic rechnet damit, dass Fusionen auch 2026 anhalten und die Kluft zwischen Krypto-Unternehmen und traditionellen Firmen überbrücken werden. Im gesamten Jahr 2025 kam das Interesse an Fusionen und Übernahmen vor allem von Unternehmen außerhalb der Krypto-Branche, da immer mehr Plattformen positiv aufgenommen und reguliert wurden. Der US Genius Act positionierte Krypto-Assets als rentabel, während die US-Börsenaufsicht SEC signalisierte, ihre Klagepolitik zu beenden.
Sowohl TradFi- als auch Krypto-Plattformen sind bestrebt, ihre AML-Dienstleistungen zu optimieren, da beide Sektoren mittlerweile ähnliche Compliance-Anforderungen haben.
Das Aufkommen von KI und ihre zunehmenden Fähigkeiten in den Bereichen Geldwäschebekämpfung und Compliance sind eine Schlüsselentwicklung sowohl für traditionelle Finanzdienstleistungen als auch für Kryptowährungen.
Die Automatisierung von Prozessen könnte die manuelle, ressourcenintensive Bearbeitung von Geldwäsche- und Identitätsprüfungen ersetzen. Ein vereinfachtes KYC-Onboarding durch KI könnte zu einer schnelleren Integration von Kryptoassets in das reguläre Portfolio von Finanzunternehmen führen.
Die Überwachung wird immer wichtiger, und Forscher entdecken ständig neue trac-Tools. Sicherheitslücken unddenthaben zu mehr Erfahrung mit Geldwäsche an zentralisierten Börsen, DeFi Plattformen und DEXs geführt.
Die Entwicklung von On-Chain-Analysen schreitet ebenfalls voran und liefert komplexe Daten für die Analyse. Regierungsbehörden integrieren bereits ausgefeiltere Blockchain-Analysen in ihre allgemeinen Rahmenwerke zur Bekämpfung von Finanzbetrug. Genau wie im traditionellen Finanzwesen können Kryptowährungen auf Sanktionsumgehung, Geldwäsche und allgemeine Betrugsrisiken hin tracwerden.
Eliptic geht außerdem davon aus, dass die Finanzforensik weiter automatisiert wird und immer komplexere Informationen von Bedrohungsakteuren tracwerden.
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