
Die Zentralbank von El Salvador (BCR) gab am 30. Januar bekannt, dass sie auf den internationalen Märkten 9.298 Feinunzen Gold im Wert von 50 Millionen Dollar gekauft hat und damit ihre Bemühungen zum Aufbau von Goldreserven angesichts der steigenden Goldpreise verstärkt.
Dies war nicht die erste Goldverteilung des Landes seit Langem. Der Kauf folgt auf den Erwerb von 13.999 Feinunzen Gold im September 2025, die damals einen Wert von rund 50 Millionen US-Dollar hatten. Laut Zentralbank erhöhte der neue Kauf die gesamten Goldreserven des Landes auf 67.403 Feinunzen mit einem Wert von etwa 360 Millionen US-Dollar zum aktuellen Goldpreis.
Die Banco Central de Reserva hat eine neue Akquisition von 9.298 Goldmünzen auf internationalen Märkten getätigt, was einem Wert von 50 Millionen US-Dollar entspricht, als Teil ihrer Inkrementierungsstrategie in den letzten Jahren dieses Metalls. pic.twitter.com/1GD7H4Bd0X
– Banco Central de Reserva (@bcr_sv) 29. Januar 2026
Laut der Zentralbank von El Salvador stärkt diese zweite Akquisition die langfristigen Vermögenswerte des Landes und trägt gleichzeitig zu einemdent Verhältnis der internationalen Währungsreserven bei. In der Erklärung wurde jedoch kein offizielles Zielniveau für künftige Käufe genannt.
Die BRC bezeichnete Gold als „universell strategische Reservewährung“, die die langfristige Finanzstabilität stützt. Sie argumentierte, dass das Edelmetall das Vertrauen von Investoren und Bürgern stärkt und die heimische Wirtschaft vor strukturellen Veränderungen auf den globalen Märkten schützt.
Präsident Nayib Bukele teilte die Ankündigung auf X dent Worten: „Wir haben gerade den anderen Kursrückgang genutzt.“ Es blieb unklar, ob Bukele damit augenzwinkernd den bitcoin Kauf der Regierung selbst enthüllte oder den Goldkauf feierte.
Der jüngste Goldkauf erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Land seine Bemühungen um eine stärkere BitcoinPräsenz fortsetzt und damit seinen Ruf als globaler Marktführer im Bereich Kryptowährungen weiter festigt. Seit der Einführung Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel hat die Regierung schrittweise Bitcoin für die Staatskasse angehäuft.
On-Chain-Daten von Arkham Intelligence zeigten bitcoin durch eine Reihe von Käufen von jeweils einem bitcoin angehäuft hat , wobei die jüngsten Transaktionen jeweils zwischen 84.700 und 95.400 US-Dollar lagen.
Die Daten belegen zahlreiche Zukäufe allein in den letzten zwei Wochen, darunter Transaktionen im Wert von rund 88.000 bis 89.000 US-Dollar an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen sowie höherpreisige Käufe über 95.000 US-Dollar Anfang des Monats. Die regelmäßigen Zuflüsse stehen im Einklang mit dem Versprechen vondent Nayib Bukele, dass die Regierung täglich einen bitcoin kaufen und damit die langfristige Akkumulationsstrategie des Landes stärken soll.
On-Chain-Daten ergaben, dass der Bitcoin-Bestand des Landes aktuell bei 7.547 Bitcoinliegt, was bei einem aktuellen Kurs von 82.087 US-Dollar einem Wert von rund 619,54 Millionen US-Dollar entspricht – ein Rückgang von 6,53 %.
El Salvadors jüngste Maßnahmen erfolgen vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Goldnachfrage. Das Edelmetall hat seit Jahresbeginn um fast 20 % zugelegt und inmitten zunehmender geopolitischer und makroökonomischer Spannungen mehrere Rekordhochs erreicht. Diese Dynamik nutzend, haben Investoren weltweit in sichere Anlagen investiert.
kündigte die Polnische Nationalbank (NBP) beispielsweise Pläne an, ihre Goldreserven auf 700 Tonnen zu erhöhen, um ihre Abhängigkeit von konventionellen Reservewährungen zu verringern. Adam Glapinski, Präsident dent NBP, gab bekannt, dass die Bank im Jahr 2025 der größte Nettokäufer unter den Zentralbanken sei und bereits über 100 Tonnen Gold erworben habe.
Während einige Zentralbanken ihre Goldkäufe transparent machen, stockt China seine Goldreserven stillschweigend auf. Laut einem Bericht des Kobeissi Letter hortet Gold. Im vergangenen Dezember tätigte das Land den 14. monatlichen Kauf in Folge und erwarb zusätzlich 0,9 Tonnen des Edelmetalls.
Der Bericht stellte fest, dass China 10- bis 11-mal weniger Gold meldet, als es tatsächlich kauft. Das bedeutet, dass die offiziell für 2025 gemeldeten Goldkäufe von insgesamt 27 Tonnen in Wirklichkeit 270 Tonnen betragen könnten. Ein Bericht von Cryptopolitan vom 27. Januar wies darauf hin , dass Chinas prognostizierte Goldkäufe im November 10 Tonnen überstiegen, etwa das Elffache der von der Chinesischen Volksbank (PBoC) gemeldeten Menge. Der Bericht besagte, dass China Gold kauft, als befände sich die Welt in einer schweren Krise.
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