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43 % der Wall-Street-Experten geben an, dass Prognosemärkte einen Mehrwert bieten können, aber nur, wenn sich die Liquidität verbessert

CryptopolitanJan 29, 2026 6:00 PM

Eine Blitzumfrage, die diesen Monat veröffentlicht wurde, zeigt, dass 43 % der Marktstrukturexperten der Wall Street der Ansicht sind, dass Prognosemärkte dem institutionellen Handel einen Mehrwert bieten können. Dieselbe Umfrage offenbart jedoch auch große Besorgnis hinsichtlich Handelstiefe und Liquidität.

Die Studie wurde von Crisil Coalition Greenwich erstellt und konzentriert sich darauf, wie diese Märkte in den nächsten zwei Jahren in den professionellen Handel integriert werden könnten.

Die Umfrage umfasste 53 in den USA ansässige Spezialisten aus den Bereichen Buy-Side, Sell-Side, Börsen, Marktdaten, Fintech und Brokerhäuser. Nur 2 % gaben an, keine Meinung zu haben.

Prognosemärkte entwickeln sich vom Campus-Experiment zur Marktinfrastruktur

Prognosemärkte entstanden als akademische Idee. 1988 startete die University of Iowa die IowatronMarkets als Lehr- und Forschungsprojekt. Die Teilnehmer handelten mittrac, die an politische Wahlen und andere reale Ereignisse gekoppelt waren. Die Crisil Coalition Greenwich merkt an, dass diese Märkte Aufmerksamkeit erregten, nachdem sie wiederholt Wahlprognosen lieferten, die die tatsächlichen Ergebnisse genauer trafen als Umfragen.

Aus diesem frühen Experiment ist mittlerweile eine florierende Branche geworden. Plattformen wie Kalshi und Polymarket haben das jüngste Interesse maßgeblich befeuert. Ihretracumfassen Entscheidungen der US-Notenbank, Verbraucherpreisdaten, Arbeitsmarktberichte, Benzinpreise, BIP-Wachstum und seltene geopolitische Ereignisse wie Gebietskäufe im Nordatlantik. Der Handel findet rund um die Uhr statt.

Die großen Börsen beobachten die Entwicklung nicht länger passiv. CME, Cboe und die Intercontinental Exchange (ICE) haben sich in diesem Bereich engagiert. ICE hat bereits in Polymarket investiert. Auch große Broker wie Interactive Brokers und Robinhood drängen auf einen besseren Zugang. Die Crisil Coalition Greenwich erklärt, dass Börsengruppen diesetracnicht nur als handelbare Instrumente, sondern auch als potenzielle neue Datenprodukte betrachten.

Die Logik ist einfach. Diese Märkte bündeln Tausende von Einzelmeinungen zu einem einzigen Preis. Crisil Coalition Greenwich beschreibt dies als Nutzung des Massenverhaltens, um zukunftsweisende Signale zutrac. Diese Logik erklärt, warum die institutionelle Akzeptanz zunehmend als Frage des richtigen Zeitpunkts und weniger der Glaubwürdigkeit betrachtet wird.

Die Wall Street ist in der Wertfrage gespalten, Liquidität dominiert die Debatte

Etwa 43 % der Befragten gaben dent Prognosemärkte zu mögen, und 36 % nahmen eine neutrale Haltung ein, angeblich hauptsächlich, weil sie der Meinung sind, der Markt sei noch zu jung, um ihn beurteilen zu können.

Ihre Bedenken beziehen sich auf dietrac, die Stabilität des Volumens und die Konsistenz über verschiedene Veranstaltungen hinweg. 19 % hatten eine negative Meinung. Sie sehen in diesen Märkten eine Förderung von Glücksspielverhalten und ein erhöhtes Risiko, ohne die Entscheidungsfindung zu verbessern.

Liquidität erwies sich in der gesamten Studie als das häufigste Problem. Crisil Coalition Greenwich stellt fest, dass viele politische und wirtschaftlichetracweiterhin nur geringfügig gehandelt werden. Die geringe Marktteilnahme führt zu hohen Spreads und einer schwachen Preisfindung. Der Bericht merkt zudem an, dass das Liquiditätswachstum einem Kreislauf folgt. Das Volumen steigt zwar intracPhasen, doch gestaltet sich der Handel in frühen Phasen schwierig.

Trotz Liquiditätsbedenken erwarten fast drei Viertel derdent, dass Prognosemärkte innerhalb der nächsten zwölf Monate neue Möglichkeiten zur Spekulation auf Finanzereignisse bieten werden. Laut Crisil Coalition Greenwich sehen Experten die direkte Beteiligung an politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen als mögliche Alternative zur indirekten Positionierung über Zinssätze oder Aktienindizes.

Die Umfrage zeigt, dass 60 % der Befragten erwarten, dass diese Märkte zu einer neuen Quelle für Marktdaten im spekulativen Handel werden. 43 % sehen in ihnen einen Wert als alternative Datenquelle für Hedging-Strategien. 36 % erwarten neue Hedging-Ansätze, die sich von traditionellen Derivaten abwenden.

Lediglich 15 % derdenterwarten kurzfristig keine oder nur geringe Auswirkungen auf den institutionellen Handel.

Mit Blick auf die nächsten zwei Jahre bleiben die Einschätzungen zum Wert der Daten verhalten, aber konstruktiv. 56 % glauben, dass Daten aus Prognosemärkten als Ergänzung zu bestehenden Datenfeeds einen gewissen Wert haben werden. 17 % halten die Daten für sehr wertvoll und sehen darin die Möglichkeit, Erkenntnisse zu gewinnen, die andernorts schwer zu finden sind.

Inzwischen glauben 19 %, dass die Daten des Prognosemarktes insgesamt eine Nische bleiben werden, 4 % sehen überhaupt keinen Wert darin, und weitere 4 % hatten keine Meinung.

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