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SEC und CFTC haben ein Treffen am 27. Januar anberaumt, umdent Trumps Agenda zur „Welthauptstadt der Kryptowährungen“ zu erörtern

Jan 23, 2026 10:17 PM

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) und die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) veranstalten am 27. Januar 2026 zwischen 10 und 11 Uhr ET eine öffentliche Veranstaltung. 

Das Treffen findet im Hauptsitz der CFTC in Washington statt und steht allen offen, die persönlich erscheinen oder per Livestream teilnehmen möchten.

Der Hauptfokus des Treffens zwischen SEC und CFTC 

Das Treffen trägt den Titel „SEC-CFTC-Harmonisierung: US-Finanzführerschaft im Kryptozeitalter“. SEC-Vorsitzender Paul Atkins und CFTC-Vorsitzender Michael Selig werden die Harmonisierung der beiden Behörden und ihre Bemühungen zur Umsetzung von Präsident dent Versprechen, die Vereinigten Staaten zur Kryptohauptstadt der Welt zu machen, erörtern.

Diese Harmonisierung wird als wichtig erachtet, insbesondere da Krypto-Assets oft in Grauzonen zwischen den beiden Behörden liegen. In der Vergangenheit führte dies zu Verwirrung, Überschneidungen bei der Durchsetzung von Vorschriften und Beschwerden aus der Branche über „Regulierung durch Durchsetzung“ 

Nachdem sich beide Behörden nun dem gemeinsamen Ziel verschrieben haben, die Vision des US-Präsidenten zu verwirklichen – die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen –, sind sie eher bereit, die Kompetenzstreitigkeiten um die Regulierung von Kryptowährungen beizulegen. So können sie gemeinsam eine neue Realität schaffen, in der die USA den Kryptosektor anführen. 

Die Veranstaltung wird von Atkins und Selig ausgerichtet. Sie beginnt mit einleitenden Worten beider Männer, gefolgt von einem Gespräch/einer Diskussion unter der Moderation der Journalistin Eleanor Terrett.

Die Öffentlichkeit wird zugelassen. CFTC und SEC arbeiten als Verbündete an einem gemeinsamen Ziel: die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen. Sie signalisieren ihre Kooperation, um Unsicherheiten abzubauen, den bürokratischen Aufwand zu senken und Innovatoren im Inland zu fördern, damit diese nicht in Länder mit attraktiveren Angeboten abwandern.

Ein Eckpfeiler von Trumps Agenda steckt immer noch im Senat fest

Trumps Plan, die USA zur Krypto-Hauptstadt der Welt zu machen, hängt von mehreren Faktoren ab. Einer davon ist die Verabschiedung einer ausgereiften Marktregulierung, die die Interessen aller Beteiligten schützt und gleichzeitig einen angemessenen Standard gewährleistet. 

Was die Marktregulierung betrifft, haben die US-Gesetzgeber zwei Gesetze entworfen: den GENIUS Act, der bereits verabschiedet wurde, und den CLARITY Act, der noch im Senat feststeckt. 

Der CLARITY Act wurde im Mai 2025 im Repräsentantenhaus eingebracht und rund zwei Monate später, im Juli, mit überparteilicher Unterstützung verabschiedet. Das Gesetz zielt darauf ab, jahrelange regulatorische Unsicherheit zu beseitigen und die Schäden zu beheben, die durch die Durchsetzung von Vorschriften entstanden sind – eine Vorgehensweise, die die SEC unter Gary Gensler verfolgt hatte und die das Land erheblich zurückgeworfen und Innovatoren ins Ausland getrieben hatte. 

Dadurch wird die Aufsicht zwischen der SEC und der CFTC klar aufgeteilt, um die Lücke im Spotmarkt zu schließen, die verhindert, dass eine der beiden Behörden die volle Befugnis zur Regulierung des Spothandels mit Kryptowährungen ohne Wertpapiere hat. 

Im Gegensatz zum GENIUS Act hat dieses Gesetz leider Schwierigkeiten, die Senatsphase zu passieren, was nach Ansicht vieler Offizieller Amerika im globalen Wettbewerb behindert.

„Jeder Tag ohne den CLARITY Act ist ein Tag, an dem wir unseren Wettbewerbsvorteil an andere Nationen abgeben. Wir haben den digitalfreundlichsten Präsidenten dent schrieb Lummis heute auf X.

Der Bankenausschuss des Senats musste kürzlich eine Abstimmung über den Gesetzesentwurf verschieben, nachdem Coinbase inmitten von Debatten über Elemente des Gesetzes wie Stablecoin-Renditen, die Behandlung DeFi und den Anlegerschutz plötzlich seine Unterstützung zurückgezogen hatte. 

Trotz der Verzögerungen sind einige immer noch optimistisch und sprechen von einer 40-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz letztendlich verabschiedet wird, dank des Drucks der Trump-Regierung.

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