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Xiaomi-Aktien legen nach Ankündigung eines Aktienrückkaufs im Wert von 2,5 Milliarden HK$ (321 Millionen US$) stark zu

Jan 23, 2026 10:29 AM

Die Xiaomi-Aktie legte am Freitag um 2 % zu, nachdem das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 2,5 Milliarden HK$ (321 Millionen US$) angekündigt hatte. Mit diesem Programm will Xiaomi angesichts des zunehmenden Wettbewerbs und steigender Komponentenkosten im Elektroauto- und Smartphone-Sektor das Vertrauen der Anleger stärken.

Xiaomi, ein chinesisches Technologieunternehmen, das Smart-Home-Geräte, Elektrofahrzeuge und Smartphones herstellt, hat ein Aktienrückkaufprogramm im Wert von 2,5 Milliarden HK$ bzw. umgerechnet etwa 321 Millionen US$ angekündigt.

Das Programm ist Teil der Bemühungen des Unternehmens, seinen Aktienwert zu steigern und die Anleger angesichts des zunehmenden Wettbewerbs, höherer Komponentenkosten und neuer Sicherheitsbedenken zu beruhigen.

Die Xiaomi-Aktie schoss in die Höhe, nachdem das Unternehmen ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt hatte

Xiaomi-Aktien steigen nach Ankündigung eines Aktienrückkaufs im Wert von 2,5 Milliarden HK$ (321 Millionen US$) deutlich an
Die bisherige Aktienperformance von Xiaomi. Quelle: Google Finance

Die Ankündigung ließ den Aktienkurs des Unternehmens am Freitag um 2 % steigen. Allerdings hat sich die Aktie seit Jahresbeginn nicht gut entwickelt. Laut Google Finance ist Xiaomi, dessen Aktien an der Hongkonger Börse unter dem Tickersymbol 1810 gehandelt werden, seit Jahresbeginn um 10 % und in den letzten sechs Monaten um 38 % gefallen.

Dies ist nicht das erste Mal, dass Xiaomi eigene Aktien zurückkauft, um den Aktionärswert zu steigern. Der jüngste Kauf ist Teil einer Reihe von Aktienrückkaufprogrammen, die das Unternehmen seit der Verabschiedung des entsprechenden Beschlusses durchgeführt hat.

Gemäß dem Beschluss hat Xiaomi vor der jüngsten Ankündigung 0,66 % seiner ausgegebenen Aktien, entsprechend 170 Millionen Aktien, zurückgekauft. Das letzte Aktienrückkaufprogramm fand am 13. Januar 2026 statt, als das Unternehmen 4 Millionen Aktien für 152 Millionen HK$ zurückkaufte.

Aus Xiaomis jüngster Meldung an die Hongkonger Börse vom Donnerstag geht hervor , dass das automatische matic am 23. Januar beginnen und in Übereinstimmung mit den regulatorischen Anforderungen und den vorherrschenden Marktbedingungen umgesetzt wird.

Kritiker argumentieren, dass Aktienrückkaufprogramme zwar typischerweise die Aktienkurse steigern, aber weder die Geschäftstätigkeit noch das Geschäftsmodell eines Unternehmens verbessern.

Analysten führen den jüngsten Niedergang des Unternehmens auf den zunehmenden Druck durch Speicherchip- Engpässe , die die Komponentenkosten für seine Produkte erhöht haben.

Dan Baker, leitender Aktienanalyst bei Morningstar, sagte, dass der Mangel an Speicherchips „zu einer Margenverknappung bei Smartphone-Herstellern geführt hat und mehreredent Branchenprognostiker ihre Aussichten für Smartphones gesenkt haben.“

Es wird erwartet, dass sich die Knappheit im Laufe des Jahres noch verschärfen wird, da die Chiphersteller ihren Fokus auf den wachsenden Speicherbedarf der KI-Industrie verlagert haben. 

Der Aktienkurs des Unternehmens brach im vergangenen Jahr ein, nachdem Berichte überdentmit seinen Elektrofahrzeugen in den sozialen Medien viral gegangen waren. Zudem sah sich das Unternehmen aufgrund des zunehmenden Wettbewerbs auf dem chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge einem erheblichen Preiskampf ausgesetzt. Dieser verstärkte Wettbewerb setzte die Gewinnmargen der gesamten Branche deutlich unter Druck.

Xiaomis Zielvorgabe für die Stückzahlen gibt Forschern Anlass zur Sorge

Cryptopolitan berichtete , dass Xiaomi plant, im Jahr 2026 550.000 Elektrofahrzeuge auszuliefern. Dieses Ziel stellt eine deutliche Steigerung gegenüber den 410.000 Einheiten dar, die das Unternehmen für 2024 anvisiert hatte. Trotz verstärkter behördlicher Kontrollen nach den SU7-Abstürzen konnte Xiaomi sein Jahresziel erreichen.

Kyna Wong, eine China-Technologieanalystin bei Citi Research, äußerte tiefe Bedenken hinsichtlich Xiaomis bescheidenem Ziel von 550.000 Fahrzeugauslieferungen bis 2026. Sie sagte, dass die Gewinnmargen bei den Fahrzeugauslieferungen des Unternehmens aufgrund von Änderungen der Pekinger Förderpolitik für Elektrofahrzeuge in diesem Jahr wahrscheinlich zurückgehen werden.

Inmitten dieser Unsicherheit hat Xiaomi seine Investitionsstrategie auf langfristige Nachhaltigkeit ausgerichtet und eine eigene Halbleiterabteilung finanziert. Das Unternehmen hat Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Yuan (rund 6,9 Milliarden US-Dollar) über einen Zeitraum von zehn Jahren ab 2025 zugesagt. Nach der Markteinführung des Premiummodells SU7 Ultra plant Xiaomi zudem, sein Geschäft mit Elektrofahrzeugen in den kommenden Jahren weltweit auszubauen.

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