
Der US-Elektroautobauer Tesla will seine Fahrassistenzsoftware Full Self-Driving (FSD) künftig nur noch im Abonnement anbieten. Nach Angaben von Unternehmenschef Elon Musk endet der einmalige Verkauf der Software nach dem 14. Februar. Der monatliche Zugangspreis beginnt derzeit bei 99 US-Dollar.
Die Entscheidung belastete den Aktienkurs, der im Anschluss an die Ankündigung um mehr als zwei Prozent nachgab. FSD gilt als wichtiger Baustein der Konzernstrategie, mit der Tesla eine führende Rolle im Bereich automatisierter Mobilität anstrebt. Angaben zur Zahl der zahlenden Nutzer macht das Unternehmen nicht.
Im Wettbewerb um autonome Fahrdienste liegt Tesla allerdings hinter dem Konkurrenten Waymo, einer Tochter des Google-Mutterkonzerns Alphabet. Waymo betreibt bereits fahrerlose Angebote in mehreren US-Städten und meldete zuletzt mehr als 450.000 kostenpflichtige Fahrten pro Woche.
Tesla testet eigene Angebote bislang nur eingeschränkt. In Austin läuft ein begrenzter Robotaxi-Betrieb, zudem werden Fahrdienste in San Francisco angeboten, dort weiterhin mit Sicherheitsfahrern.
Die Umstellung auf wiederkehrende Erlöse erfolgt vor dem Hintergrund rückläufiger Auslieferungen. Im vierten Quartal setzte Tesla 418.227 Fahrzeuge ab und damit deutlich weniger als ein Jahr zuvor. Auch die Produktion ging zurück. Die Vorlage der Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal ist für Ende Januar vorgesehen.