tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

NAHOST-TICKER-Israelischer Angriff in Gaza-Stadt - Mindestens drei Tote

ReutersApr 24, 2026 3:02 PM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

16.49 Uhr - Bei einem israelischen Angriff in Gaza-Stadt werden nach Angaben palästinensischer Sanitäter mindestens drei Menschen getötet. Der Beschuss trifft demnach ein belebtes Viertel in der Nähe einer Bank, die von örtlichen Polizisten bewacht wird. Das Innenministerium im Gazastreifen teilt mit, bei dem Vorfall seien zwei Polizisten getötet und zwei weitere verletzt worden. Das israelische Militär äußert sich zunächst nicht.

14.55 Uhr - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi bricht Staatsmedien zufolge zu einer Reise auf, die ihn nach Islamabad, in die Hauptstadt des Oman, Maskat, und nach Moskau führt. Ziel seien bilaterale Konsultationen sowie Gespräche über die aktuellen Entwicklungen in der Region, meldet die Nachrichtenagentur Irna. Dabei gehe es auch um die Lage in dem "von den USA und dem israelischen Regime gegen den Iran aufgezwungenen Krieg". Zuvor hatte es bereits Informationen aus der pakistanischen Regierung gegeben, nach denen Araghtschi in Islamabad erwartet werde. Es sollten voraussichtlich Gespräche mit den USA geführt werden.

14.28 Uhr - Die Schweiz öffnet nach einer vorübergehenden Schließung wegen Sicherheitsbedenken schrittweise wieder ihre Botschaft im Iran. Ein kleines Team von vier Mitarbeitern bereite in Teheran die Wiederaufnahme des Betriebs vor, teilt das Außenministerium mit. Die Vertretung war am 11. März wegen der prekären Sicherheitslage geschlossen worden. Der Schritt sei nach einer Risikoanalyse und in Absprache mit dem Iran sowie den USA erfolgt. Die Schweiz vertritt in nach einer entsprechenden Vereinbarung die diplomatischen Interessen der USA in dem Land. Konsularische Dienstleistungen wie die Vergabe von Visa würden vorerst noch nicht angeboten. Der Kommunikationskanal zwischen Washington und Teheran sei auch während der Schließung offengehalten worden, hieß es weiter.

14.19 Uhr - Die US-Blockade der iranischen Schifffahrt wirkt nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth weltweit. "Niemand fährt ohne die Genehmigung der US-Marine von der Straße von Hormus aus irgendwohin in die Welt", sagt er der Presse. Die Marine habe bereits 34 Schiffe von der Meerenge zurückgewiesen. "Unsere Blockade wächst und wird globaler." Die Führung in Teheran habe die Gelegenheit zu einem "guten Deal" mit Washington, so Hegseth.

14.11 Uhr - Das israelische Militär hat zur Evakuierung der südlibanesischen Stadt Deir Ames aufgerufen. Die Streitkräfte planten dort Angriffe, heißt es zur Begründung. Die Hisbollah-Miliz operiere von der Ortschaft aus, teilt das Militär mit, ohne jedoch Beweise vorzulegen. Erst am Donnerstag hatten sich Israel und der Libanon darauf verständigt, ihre Feuerpause um drei Wochen zu verlängern. Die Stadt liegt nördlich der von Israel selbst deklarierten "Sicherheitszone".

13.24 Uhr - Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi wird Freitagabend in Islamabad erwartet. Er wird von einer kleinen Verhandlungsdelegation begleitet, sagt ein hochrangiger Mitarbeiter der pakistanischen Regierung. Es sollten voraussichtlich Gespräche mit den USA geführt werden. Eine Verhandlungsgruppe der USA für Logistik und Sicherheit sei bereits in der pakistanischen Hauptstadt.

12.39 Uhr - Angesichts anhaltender Angriffe Israels ist die Waffenruhe im Libanon nach den Worten eines Hisbollah-Abgeordneten bedeutungslos. Die vom Iran unterstützte Miliz habe das Recht, auf israelische Angriffe zu reagieren, sagt Ali Fajjad. Es ist die erste Stellungnahme der Hisbollah auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Feuerpause um drei Wochen.

05.15 Uhr - Nach einer vollständigen Öffnung der Straße von Hormus dürfte sich die Ölproduktion am Golf laut der US-Großbank Goldman Sachs innerhalb weniger Monate größtenteils erholen. Im April seien wegen des Iran-Konflikts rund 14,5 Millionen Barrel pro Tag oder 57 Prozent der Vorkriegsmenge vom Netz genommen worden, heißt es in einer Analyse der US-Investmentbank. Dabei handele es sich vor allem um Vorsichtsmaßnahmen und nicht um physische Schäden an den Ölfeldern. Eine Erholung könnte jedoch durch logistische Engpässe gebremst werden, da die verfügbare Tankerkapazität in der Region um die Hälfte gesunken sei. Zudem könnten Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Förderung schneller wieder hochfahren als der Iran und der Irak.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

KeyAI