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NAHOST-TICKER-US-Verteidigungsminister: Iran-Blockade wirkt weltweit

ReutersApr 24, 2026 12:44 PM
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- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

14.19 Uhr - Die US-Blockade der iranischen Schifffahrt wirkt nach den Worten von Verteidigungsminister Pete Hegseth weltweit. "Niemand fährt ohne die Genehmigung der US-Marine von der Straße von Hormus aus irgendwohin in die Welt", sagt er der Presse. Die Marine habe bereits 34 Schiffe von der Meerenge zurückgewiesen. "Unsere Blockade wächst und wird globaler." Die Führung in Teheran habe die Gelegenheit zu einem "guten Deal" mit Washington, so Hegseth.

14.11 Uhr - Das israelische Militär hat zur Evakuierung der südlibanesischen Stadt Deir Ames aufgerufen. Die Streitkräfte planten dort Angriffe, heißt es zur Begründung. Die Hisbollah-Miliz operiere von der Ortschaft aus, teilt das Militär mit, ohne jedoch Beweise vorzulegen. Erst am Donnerstag hatten sich Israel und der Libanon darauf verständigt, ihre Feuerpause um drei Wochen zu verlängern. Die Stadt liegt nördlich der von Israel selbst deklarierten "Sicherheitszone".

13.24 Uhr - Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi wird Freitagabend in Islamaband erwartet. Er wird von einer kleinen Verhandlungsdelegation begleitet, sagt ein hochrangiger Mitarbeiter der pakistanischen Regierung. Es sollten voraussichtlich Gespräche mit den USA geführt werden. Eine Verhandlungsgruppe der USA für Logistik und Sicherheit sei bereits in der pakistanischen Hauptstadt.

12.39 Uhr - Angesichts anhaltender Angriffe Israels ist die Waffenruhe im Libanon nach den Worten eines Hisbollah-Abgeordneten bedeutungslos. Die vom Iran unterstützte Miliz habe das Recht, auf israelische Angriffe zu reagieren, sagt Ali Fajjad. Es ist die erste Stellungnahme der Hisbollah auf die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Verlängerung der Feuerpause um drei Wochen.

05.15 Uhr - Nach einer vollständigen Öffnung der Straße von Hormus dürfte sich die Ölproduktion am Golf laut der US-Großbank Goldman Sachs innerhalb weniger Monate größtenteils erholen. Im April seien wegen des Iran-Konflikts rund 14,5 Millionen Barrel pro Tag oder 57 Prozent der Vorkriegsmenge vom Netz genommen worden, heißt es in einer Analyse der US-Investmentbank. Dabei handele es sich vor allem um Vorsichtsmaßnahmen und nicht um physische Schäden an den Ölfeldern. Eine Erholung könnte jedoch durch logistische Engpässe gebremst werden, da die verfügbare Tankerkapazität in der Region um die Hälfte gesunken sei. Zudem könnten Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate ihre Förderung schneller wieder hochfahren als der Iran und der Irak.

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