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NAHOST-TICKER-15-Jähriger bei israelischem Einsatz im Westjordanland getötet

ReutersApr 23, 2026 2:24 PM
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- Es folgen Meldungen rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

15.57 Uhr - Bei einem israelischen Einsatz im besetzten Westjordanland wird palästinensischen Angaben zufolge ein 15-Jähriger getötet. Soldaten erschießen den Jugendlichen während einer Razzia in der Stadt Nablus, teilen die dortigen Gesundheitsbehörden mit. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor.

15.20 Uhr - US-Präsident Donald Trump sagt, die USA hätten die "vollständige Kontrolle" über die Straße von Hormus. Die Meerenge sei "dichtgemacht", bis der Iran einem Abkommen zustimme. Beweise legt Trump nicht vor, auch die aktuellen Entwicklungen sprechen dagegen, dass das US-Militär die Meerenge kontrolliert.

15.00 Uhr - US-Präsident Donald Trump weist die US-Marine nach eigenen Angaben an, jedes Boot zu beschießen und zu zerstören, das in der Straße von Hormus Minen verlegt. US-Minensuchboote seien zudem mit dreifacher Kapazität im Einsatz, um die Gewässer von Minen zu räumen, erklärt er.

10.55 Uhr - Der im Exil in den USA lebende Sohn des früheren Schahs, Mohammad Reza Pahlavi, sagt in Berlin, dass er sich der Unterstützung der Menschen im Iran sicher sei. Millionen von Menschen auf den Straßen Irans hätten seinen Namen gerufen. "Sie vertrauen mir", sagt er. Man müsse nur mit Iranern sprechen, um das zu verstehen.

10.45 Uhr - Der Sohn des früheren Schahs, Mohammad Reza Pahlavi, kritisiert die Bundesregierung dafür, dass sie nicht mit ihm sprechen möchte. Dies sei "eine Schande", sagt Pahlavi bei einer Pressekonferenz in Berlin. Demokratische Regierungen sollten "mit den Menschen sprechen, die die Stimme der Stimmenlosen" seien, betont er. Stattdessen lasse sich die Bundesregierung vom Regime in Teheran erpressen und spreche nicht mit ihm. Pahlavi ruft in der Pressekonferenz mehrfach dazu auf, das klerikale System der Islamischen Republik zu stürzen. "Das Regime war nie so brüchig wie jetzt", sagt er. "Es ist eine verwundete Bestie."

05.30 Uhr - Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet sieht Europa im Nahost-Konflikt als völlig einflusslos an. Er bezeichnete die Lage in der Region als desaströs, da zentrale Probleme ungelöst seien. "Das Atomprogramm ist immer noch da", sagt Laschet im Podcast "Berlin Playbook" von Politico einem Vorabbericht zufolge. Auch 400 Gramm hoch angereichertes Uran und ballistische Raketen gebe es weiterhin, zudem sei ein Regierungswechsel im Iran ausgeblieben. "Vor dem Krieg, im Krieg und auch in den Fragen der Waffenstillstandsverhandlungen wissen wir nicht einmal, was die Amerikaner überhaupt verhandeln", erklärt der CDU-Politiker. Kurzfristig bleibe den Europäern nur eine unterstützende Rolle, etwa bei einer möglichen künftigen Minenräumung in der Straße von Hormus nach einer Einigung zwischen den USA und dem Iran. Gleichzeitig sieht Laschet jedoch Chancen für eine stärkere sicherheitspolitische und wirtschaftliche Bindung arabischer Staaten an Europa.

04.30 Uhr - Der iranische Außenminister Abbas Aragtschi macht die "Aggressoren" USA und Israel für die Folgen des Krieges verantwortlich. Dies erklärte er bei einem Treffen mit dem südkoreanischen Sondergesandten Chang Byung-ha in Teheran, wie das iranische Außenministerium auf der Plattform X mitteilt. Der Gesandte habe Aragtschi seinerseits gesagt, Südkorea begrüße die Waffenruhe und hoffe auf eine rasche Rückkehr zum Frieden in der Region, meldet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap.

01.30 Uhr - Bei einem israelischen Luftangriff im Norden des Gazastreifens wurden palästinensischen Angaben zufolge fünf Menschen getötet, darunter drei Kinder. Der Angriff ereignete sich nach Angaben von Sanitätern und dem Zivilschutz in der Nähe einer Moschee in Beit Lahia. Eine Stellungnahme des israelischen Militärs liegt zunächst nicht vor.

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