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USD/JPY Kursprognose: Bleibt unter 159,00, da Bullen angesichts nachlassender USD-Nachfrage vorsichtig bleiben

FXStreetApr 9, 2026 5:38 AM
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  • USD/JPY zieht während der asiatischen Sitzung einige Käufer an, zeigt jedoch keine bullische Überzeugung.
  • Der dovishe Ausblick der Fed wirkt den Spannungen im Nahen Osten entgegen und begrenzt den USD sowie die Kassakurse.
  • Die gemischte technische Konstellation mahnt zur Vorsicht, bevor aggressive direktionale Wetten eingegangen werden.

Das Paar USD/JPY scheitert am Donnerstag während der asiatischen Sitzung knapp vor der Marke von 159,00 und bremst damit die leichte Erholung vom Vortag aus dem Bereich unter 158,00 bzw. einem fast drei Wochen tiefen Stand. Die Kassakurse halten sich jedoch an moderaten Intraday-Gewinnen fest und notieren derzeit im Bereich von 158,70 bis 158,75, was einem Tagesplus von rund 0,10 % entspricht.

Trotz eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen den USA und Iran bleiben Eskalationsrisiken angesichts von Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus und Vorwürfen von Waffenstillstandsverletzungen durch mehrere Parteien fest auf dem Tisch. Dies wird als Schlüsselfaktor für die relative Outperformance des US-Dollars (USD) gegenüber seinem japanischen Pendant gesehen und wirkt als Rückenwind für das Paar USD/JPY, obwohl die Bullen angesichts des dovishen Ausblicks der Federal Reserve (Fed) zögerlich erscheinen.

Aus technischer Sicht hält das Paar USD/JPY über der horizontalen Unterstützung bei 158,25-158,20, die nun mit dem 200-Perioden-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) zusammenfällt, und behält damit eine konstruktive kurzfristige Tendenz bei. Gleichzeitig deutet der Relative Strength Index (RSI) bei rund 42 darauf hin, dass sich das Momentum stabilisiert und nicht tief überverkauft ist. Dies lässt Raum für eine weitere Erholung angesichts der anhaltenden Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt.

Gleichwohl deutet der negative Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Wert darauf hin, dass Aufwärtsversuche an nachlassendem Momentum scheitern könnten, sofern der Kurs nicht entschlossen vom Boden bei 158,22 weg beschleunigt. Ein nachhaltiger Bruch unter diese Unterstützung würde die derzeitige positive Struktur schwächen und eine tiefere Korrektur eröffnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

USD/JPY 4-Stunden-Chart

Chartanalyse USD/JPY

Bank of Japan - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Bank of Japan (BoJ) steuert die japanische Geldpolitik und hat ein Inflationsziel von rund 2 %. Ihre Maßnahmen haben einen wesentlichen Einfluss auf den japanischen Yen.

Die Bank of Japan implementierte im Jahr 2013 eine extrem expansive Geldpolitik, um die wirtschaftliche Aktivität zu stimulieren und in einem deflationären Umfeld Inflation zu erzeugen. Diese Politik, basierend auf quantitativer und qualitativer Lockerung (QQE), beinhaltete den Ankauf von Vermögenswerten wie Staats- und Unternehmensanleihen durch die Schaffung von Zentralbankgeld, um zusätzliche Liquidität bereitzustellen. Im Jahr 2016 intensivierte die BoJ diese Maßnahmen, führte Negativzinsen ein und begann, die Renditen von 10-jährigen Staatsanleihen direkt zu steuern. Im März 2024 vollzog die Bank eine Kehrtwende, indem sie die Zinsen anhob und sich damit von ihrer ultra-expansiven Geldpolitik distanzierte.

In den vergangenen zehn Jahren hat die entschlossene Haltung der Bank of Japan, an ihrer ultralockeren Geldpolitik festzuhalten, zu einer wachsenden geldpolitischen Divergenz im Vergleich zu anderen Zentralbanken, insbesondere der US-Notenbank, geführt. Dies verstärkte die Renditedifferenz zwischen 10-jährigen US-Staatsanleihen und japanischen Staatsanleihen und stärkte den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen. Mit der Entscheidung der BoJ im Jahr 2024, ihre expansive Geldpolitik schrittweise zu lockern, und dem gleichzeitigen Beginn von Zinssenkungen in anderen großen Zentralbanken, wird diese Differenz nun zunehmend eingeengt.

Der schwächere Yen und steigende globale Energiepreise haben die Inflation in Japan über das Ziel der BoJ von 2 % hinausgetrieben. Zusätzlich hat die Erwartung steigender Löhne – ein zentraler Treiber der Inflation – diese Entwicklung weiter verstärkt.

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