Rupie im Aufwind: RBI bremst Spekulanten – Dollar gerät unter Druck
Die Strategen Sim Moh Siong und Christopher Wong von OCBC verweisen darauf, dass USD/INR zuletzt deutlich gefallen ist. Ausschlaggebend seien gezielte regulatorische Maßnahmen der Reserve Bank of India, die spekulative Positionierungen eingedämmt und die Marktstruktur verschärft hätten. Strengere Vorgaben für offene Devisenpositionen sowie Einschränkungen bei INR-NDFs hätten den Aufbau von Dollar-Long-Positionen gebremst. Mit dem Nachlassen der Aufwärtsdynamik rechnen sie zunächst mit einer Konsolidierung, sehen aber weiteres Abwärtspotenzial für USD/INR, sollte sich die Lage im Zusammenhang mit dem Iran entspannen.
Regulatorisch getriebener Rückgang mit geopolitischem Spielraum
"USD/INR ist in den vergangenen Handelstagen deutlich gefallen, was auf gezielte regulatorische Maßnahmen der RBI zur Eindämmung spekulativer Positionierungen und zur Straffung der Marktstruktur zurückzuführen ist."
"Zu den Maßnahmen zählen strengere Grenzen für offene Netto-Devisenpositionen in INR von 100 Millionen US-Dollar, die ab dem 10. April gelten."
"Dies zwingt Banken faktisch dazu, ihre Dollar-Long-Positionen (Short-Positionen in INR) zurückzufahren und stützt damit die Rupie."
"Insgesamt haben diese Maßnahmen die Fähigkeit des Marktes, Dollar-Long-Positionen aufzubauen, deutlich eingeschränkt, die spekulative Nachfrage gedämpft und eine Neugewichtung der Positionierungen erzwungen."
"Es besteht weiteres Abwärtspotenzial für USD/INR, sollte eine geopolitische Entspannung im Iran absehbar werden."
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