tradingkey.logo

NAHOST-TICKER-Türkische Zentralbank kündigt Maßnahmen gegen Devisenmarkt-Turbulenzen an

ReutersMar 1, 2026 8:44 PM

- Es folgen Nachrichten rund um die Entwicklungen im Nahen Osten. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen:

21.35 - Die türkische Zentralbank kündigt unmittelbare Maßnahmen an, um Turbulenzen am Devisenmarkt im Zuge des Iran-Konflikts zu verhindern. So sei beschlossen worden, einwöchige Repo-Auktionen auszusetzen - also kurzfristige Kreditgeschäfte. Zudem würden Devisen-Termingeschäfte in Lira gestartet, um den Auswirkungen des regionalen Konflikts auf die Märkte entgegenzuwirken. Die Maßnahmen seien aufgrund der jüngsten Entwicklungen ergriffen worden, um das reibungslose Funktionieren des Devisenmarktes zu gewährleisten, mögliche Wechselkursschwankungen zu verhindern und die Devisenliquidität zu stabilisieren.

21.22 Uhr - Ein EU-Diplomat sagt, Europa habe wenig Einfluss auf den sich entwickelnden Iran-Konflikt, auch wenn dieser erhebliche Auswirkungen auf Europa haben könnte. Die Europäer seien nur Zuschauer. "Niemand hat Einfluss auf Trump", sagte ein EU-Diplomat im Zuge einer Dringlichkeitssitzung der Außenminister der EU-Länder in Brüssel.

21.09 Uhr - Die 27 EU-Mitgliedstaaten fordern "größtmögliche Zurückhaltung" und die Achtung des Völkerrechts im Iran-Konflikt. "Die Angriffe des Iran und die Verletzung der Souveränität einer Reihe von Ländern in der Region sind unentschuldbar", heißt es zudem in einer Erklärung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas im Namen aller EU-Mitglieder. Der Iran müsse von wahllosen Militärschlägen Abstand nehmen. Der Konflikt dürfe nicht zu einer Eskalation führen, "die den Nahen Osten, Europa und darüber hinaus mit unvorhersehbaren Folgen, auch im wirtschaftlichen Bereich, bedrohen könnte". Die Unterbrechung wichtiger Seewege wie der Straße von Hormus müsse vermieden werden. Zuvor am Sonntag waren die Außenminister der EU-Länder zu einer Dringlichkeitssitzung zusammengekommen.

21.04 Uhr - Das US-Militär teilt mit, seit Beginn der Offensive am Samstag seien bislang mehr als 1000 iranische Ziele angegriffen worden. In einem Informationsblatt listet das Zentralkommando diverse Ziele auf, unter anderem Kommando- und Kontrollzentren der Revolutionsgarden, Standorte von Luftabwehrsystemen und ballistischen Raketen, Schiffe und U-Boote der iranischen Marine, Standorte für Schiffsabwehrraketen und Orte militärischer Kommunikation.

19.16 Uhr - US-Präsident Donald Trump sagt, das US-Militär habe bisher neun iranische Kriegsschiffe zerstört. Der "Rest" der Flotte werde verfolgt, schreibt Trump im Internet. Die US-Angriffe hätten auch die Zentrale der iranischen Marine weitgehend zerstört.

18.31 Uhr - Die Hamburger Reederei Hapag-LloydHLAG.DE kündigt wegen der Eskalation in Nahost einen "Kriegsrisikozuschlag" an. Der "War Risk Surcharge" betrage 1500 Dollar pro für Standardcontainer und 3500 Dollar pro Kühlcontainer und Spezialausrüstung, teilt das Unternehmen auf seiner Webseite mit. Diese würden für Fracht von und nach dem Oberen Golf, dem Arabischen Golf und dem Persischen Golf fällig. "Die dynamische Lage rund um die Straße von Hormus und die notwendigen operativen Anpassungen führen zu Störungen im gesamten Netzwerk, die sich auf die Fahrpläne und die Bereitstellung von Ausrüstung auswirken werden", heißt es zur Begründung. "Dieser Zuschlag gilt für alle Buchungen, die am oder nach dem 2. März 2026 ausgestellt wurden und noch nicht versandt wurden, sowie für Fracht, die sich bereits auf dem Wasser befindet, aber noch nicht entladen oder in den/aus dem oberen Golf, den Persischen Golf und den Arabischen Golf geladen wurde", so Hapag Lloyd.

18.14 Uhr - Nur etwa jeder vierte US-Bürger befürwortet einer Umfrage von Reuters/Ipsos zufolge die Angriffe der USA auf den Iran. 27 Prozent der Befragten äußern sich entsprechend, während 43 Prozent sie ablehnen und 29 Prozent unentschieden sind. Zudem sind 56 Prozent der US-Amerikaner der Ansicht, dass Präsident Donald Trump zu bereitwillig militärische Gewalt anwendet. Dieser Meinung sind 87 Prozent der Demokraten, 23 Prozent der Republikaner und 60 Prozent der Bürger, die sich keiner dieser Parteien zuordnen. An der Online-Umfrage am Samstag und am Sonntag nahmen den Angaben zufolge landesweit 1282 erwachsene US-Bürger teil.

18.11 Uhr - Die deutsche Reederei Hapag-LloydHLAG.DE leitet ihren IMX-Containerdienst, der Indien und den Nahen Osten über das Kap der Guten Hoffnung mit dem Mittelmeer verbindet, aufgrund der Sicherheitslage um. Aufgrund der sich verschlechternden Sicherheitslage im Nahen Osten infolge des eskalierenden militärischen Konflikts haben habe man in enger Abstimmung mit den Sicherheitspartnern beschlossen, künftige Trans-Suez-Fahrten durch die Straße von Bab el-Mandeb vorerst auszusetzen, erklärte das Unternehmen auf seiner Website.

18.08 - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche mahnt angesichts der Sperrung der Straße von Hormus mit Blick auf die Versorgung Deutschlands mit Öl und Gas zur Gelassenheit. Bezogen auf Flüssiggas würden "keine signifikanten Mengen" über diesen Seeweg nach Deutschland importiert, sagt die CDU-Politikerin in der ARD-Sendung "Bericht aus Berlin". Gas beziehe Deutschland vor allem über Pipelines aus Norwegen und Belgien, Flüssiggas überwiegend aus den USA und Kanada. Sie sehe aber, dass vor allem China, Indien, Japan und Südkorea Probleme bekommen könnten. In Bezug auf Öl betont Reiche, Hauptlieferanten für Deutschland seien Kasachstan, Norwegen und die USA. "Es kann zu Preissteigerungen kommen", schließt Reiche für Deutschland nicht aus. Sie wolle darüber jetzt aber nicht spekulieren.

18.10 Uhr - Vor der Küste Omans in der Straße von Hormus ist nach Angaben des Schiffsdienstleisters V. Ships Asia ein Öltanker beschossen worden. Dabei sei ein Besatzungsmitglied getötet worden, heißt es. Es habe eine Explosion und einen anschließenden Brand gegeben, nachdem der Tanker MKD VYOM von einem mutmaßlichen Geschoss getroffen worden sei. Ein Projektil habe den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Tanker getroffen. Die Tanker-Hülle sei beschädigt, es gebe aber keine Hinweise auf Umweltverschmutzung. Das Schiff fahre nun an einen sicheren Ort für eine weitere Überprüfung. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten drei Tanker aus den USA und Großbritannien im Golf und in der Straße von Hormus mit Raketen getroffen.

17.45 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht keine Möglichkeit, im Nahen Osten gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen. "Dazu sind wir nicht in der Lage", sagt Wadephul in einem "Bild"-Interview und verweist darauf, dass die Lufträume in der Region für zivile Flugzeuge gesperrt seien. Stattdessen versuche das Auswärtige Amt die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet.

17.27 Uhr - US-Präsident Donald Trump kündigt Gespräche mit der iranischen Führung an. "Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, also werde ich mit ihnen reden", sagt er der Zeitschrift "Atlantic". "Sie hätten es früher tun sollen", sagt Trump weiter. "Sie haben zu lange gewartet."

17.18 Uhr - Bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran sind nach den Worten von US-Präsident Donald Trump 48 Führungspersonen getötet worden. "Es geht schnell voran. Niemand kann den Erfolg glauben, den wir haben, 48 Anführer sind auf einen Schlag weg", sagt Trump dem Sender Fox News.

17.00 Uhr - Im Zusammenhang mit den US-Angriffen auf den Iran sind nach Angaben des US-Militärs drei US-Soldaten getötet worden. Fünf weitere seien schwer verwundet worden, teilt das zuständige US-Zentralkommando mit.

16.47 Uhr - Israel hat Insidern zufolge seine Regierungsmaschine aus Sicherheitsgründen in Berlin geparkt. Der Flug sei vorher von der israelischen Regierung angemeldet worden, hieß es in deutschen Regierungskreisen. Es seien nur Crew-Mitglieder an Bord gewesen.

16.35 Uhr - Nach Angaben von Kanzler Friedrich Merz befinden sich tausende Deutsche in der Region im Nahen Osten. "Wir hoffen, dass diese Militäraktionen jetzt bald beendet sind", sagt Merz im Kanzleramt. Neben deutschen Urlaubern lebten auch viele Deutsche in den Golfstaaten. Man sehe für die in der Region befindlichen Bundeswehr-Soldaten keine besonders großen Gefahren, die über die ohnehin existierenden Gefährdungen hinausgingen.

16.25 Uhr - Bundeskanzler Friedrich Merz sagt, dass Deutschland bei der völkerrechtlichen Lage im Zusammenhang mit dem Iran in einem Dilemma stecke. Man habe dies in der Bundesregierung intensiv beraten, sagt Merz im Kanzleramt. Offensichtlich hätten bisher alle Maßnahmen den Iran nicht von dem Atom- und Raketenprogramm hätten abhalten können. Man werde die Partner nicht belehren, betont der Kanzler.

16.20 Uhr - Kanzler Friedrich Merz hat angekündigt, bei seinem Besuch in Washington mit US-Präsident Donald Trump am Dienstag über den Iran-Krieg sprechen. Man teile die Sorgen der USA und Israels über das iranische Atom- und Raketenprogramm. Man wisse nicht, ob der Plan aufgehe, mit Militärschlägen von außen einen inneren Wandel im Iran auszulösen, sagt Merz.

16.04 Uhr - Das US-Militär hat nach eigenen Angaben ein iranisches Kriegsschiff im Golf von Oman versenkt. Eine Korvette der Jamaran-Klasse sei an einem Pier in Tschahbahar versenkt worden, teilt das zuständige US-Zentralkommando mit. In einem Beitrag auf der Plattform X rief das Kommando die iranischen Streitkräfte auf, ihre Waffen niederzulegen und ihre Posten zu verlassen, und verwies auf eine entsprechende Forderung von US-Präsident Donald Trump vom Samstag.

15.02 Uhr - Die dänische Reederei MaerskMAERSKb.CO leitet wegen der Lage im Nahen Osten Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas um. Betroffen seien die Routen vom Nahen Osten und Indien ins Mittelmeer sowie zur US-Ostküste, teilt das Unternehmen mit. Zukünftige Fahrten auf der Trans-Suez-Route durch die Meerenge Bab al-Mandab würden vorerst ausgesetzt. Die Annahme von Fracht für die Nahost-Region werde jedoch fortgesetzt.

15.00 Uhr - Der iranische Führungsrat hat nach den Worten von Präsident Massud Peseschkian seine Arbeit aufgenommen. In einer im Staatsfernsehen ausgestrahlten Videobotschaft erklärt er zudem, die Streitkräfte des Landes würden die Feinde "hoffnungslos" zurücklassen.

14.50 Uhr - Ein Schiff ist nach Angaben der britischen Behörde UKMTO vor den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Der Vorfall ereignete sich 17 Seemeilen nordwestlich des Hafens Mina Saqr im Emirat Ras Al Khaimah, unweit der Straße von Hormus. Das durch den Treffer ausgelöste Feuer sei inzwischen gelöscht, und das Schiff setze seine Reise fort.

14.15 Uhr - Bei einem Raketeneinschlag in der israelischen Stadt Beit Shemesh sind nach Angaben des Rettungsdienstes sechs Menschen ums Leben gekommen.

14.00 Uhr - Bundesaußenminister Johann Wadephul verteidigt die Angriffe Israels und der USA auf den Iran als notwendig. DEm Sender NDR Info sagt der CDU-Politiker, das iranische Regime gefährde nicht nur Israel, sondern auch die Interessen Europas. "Ich nehme zum jetzigen Zeitpunkt keine abschließende völkerrechtliche Beurteilung vor", sagt Wadephul. Man müsse aber sehen, dass das iranische Regime auch Russland mit Drohnen versorge, die dann im Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt würden. Zudem unterstütze das Regime in Teheran Terrororganisationen wie die Hisbollah und die Hamas. Eine Lösung könne nur darin bestehe, dass die iranische Führung auf den Besitz von Nuklearwaffen verzichte. Deutschland betreibe keine aktive Politik, um einen Regierungswechsel im Iran herbeizuführen. Die Bundesregierung stehe aber an der Seite der Bevölkerung, die in einer Art und Weise misshandelt werde, wie man es selten gesehen habe.

13.38 Uhr - Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste in Deutschland, Marc Henrichmann, warnt vor Anschlägen iranischer Kräfte in Europa. "Vergeltungsmaßnahmen, auch durch iranische Schläferzellen in Europa, sind nicht auszuschließen", sagt der CDU-Politiker der "Süddeutschen Zeitung". Wachsamkeit sei das Gebot der Stunde. "Das iranische Regime hat in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrägt." Es befinde sich "aktuell im absoluten Überlebenskampf".

13.29 Uhr - Die Opec+ reagiert auf die Lieferausfälle infolge des Kriegs zwischen den USA und dem Iran mit einer leichten Anhebung der Ölförderung. Die Produktion werde ab April um 206.000 Barrel pro Tag erhöht, teilt die Allianz aus Opec-Staaten und deren Partnern mit. Die Steigerung entspricht weniger als 0,2 Prozent des weltweiten Angebots.

13.20 Uhr - Der Logistikkonzern DHLDHLn.DE will auf die Luftraumschließungen im Nahen Osten flexibel reagieren. "Wir haben Erfahrungen mit dynamischen und sich schnell verändernden Szenarien und können hierauf mit Routenanpassungen oder alternativen Transportlösungen auch kurzfristig Alternativen für unsere Kunden anbieten", erklärt das Unternehmen. "Wir beobachten die Entwicklungen im Iran und der Region sehr genau. Die Sicherheit unserer Mitarbeitenden hat für uns höchste Priorität."

13.15 Uhr - Alle Airlines der Lufthansa GroupLHAG.DE setzen ihre Flüge in den Nahen Osten zunächst bis zum 08. März aus. Dies betrifft die Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran, wie die Fluggesellschaft mitteilt. Ebenfalls bis einschließlich 08. März würden zusätzlich folgende Lufträume nicht genutzt: Israel, Libanon, Jordanien, Irak, Katar, Kuwait, Bahrain, Dammam und Iran. Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi werden demnach bis einschließlich 4. März ausgesetzt. Zudem werde der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate ebenfalls bis einschließlich 4. März nicht genutzt.

12.45 Uhr - Ein Schiff ist nach Angaben der britischen Behörde UKMTO 50 Seemeilen nördlich der omanischen Hauptstadt Maskat von einem unbekannten Geschoss getroffen worden. Im Maschinenraum sei ein Feuer ausgebrochen, das inzwischen unter Kontrolle sei. Es ist bereits der zweite Vorfall, den die Behörde am Sonntag meldet. Zuvor hatte es einen Zwischenfall vor Kumzar in der Straße von Hormus gegeben.

12.40 Uhr - Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas bezeichnet den Tod von Ajatollah Ali Chamenei als einen "entscheidenden Moment" in der Geschichte Irans. Zwar sei die Zukunft ungewiss, doch sei nun der Weg frei für ein "anderes Iran", das die Menschen mit größerer Freiheit gestalten könnten, schreibt Kallas auf der Plattform X. Sie stehe mit Partnern in Kontakt, um Schritte zur Deeskalation zu finden.

12.40 Uhr - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, warnt vor Gewalt in Deutschland. Es sei damit zu rechnen, "dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutzen wird", sagt Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa haben wir in der Vergangenheit immer wieder gesehen."

12.20 Uhr - Mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssiggasschiffe, haben in den offenen Gewässern vor der Straße von Hormus den Anker geworfen. Dutzende weitere liegen auf der anderen Seite der Meerenge fest, wie aus einer Reuters-Auswertung von Daten der Plattform MarineTraffic hervorgeht. Die Schiffe stauen sich vor den Küsten der großen Ölproduzenten Irak und Saudi-Arabien sowie vor Katar.

12.00 Uhr - Acht Länder der Opec+ einigen sich Insidern zufolge grundsätzlich auf eine Anhebung der Ölförderung. Die Produktion solle im April um 206.000 Barrel pro Tag steigen, sagen vier mit den Überlegungen vertraute Personen vor einem Treffen der Öl-Allianz.

11.45 Uhr - Chinas Außenminister Wang Yi verurteilt die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als inakzeptabel. In einem Telefonat mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow kritisiert er laut der Nachrichtenagentur Xinhua besonders, dass die Attacken während laufender Verhandlungen stattgefunden hätten. Die "unverhohlene Tötung" eines souveränen Staatsoberhaupts und die Anstiftung zum Regimewechsel seien nicht hinnehmbar. Peking fordere ein sofortiges Ende der Militäraktionen und eine Rückkehr zum Dialog.

11.40 Uhr - Die Reederei Hapag-LloydHLAG.DE setzt bis auf Weiteres alle Fahrten durch die Straße von Hormus aus. Grund sei die sich entwickelnde Sicherheitslage in der Region, teilt der Hamburger Konzern mit.

11.20 Uhr - Nordkorea verurteilt die Angriffe der USA und Israels auf den Iran als "Verletzung der nationalen Souveränität". Die Militäroperation sei eine "illegale Aggression", meldet die amtliche Nachrichtenagentur KCNA.

11.15 Uhr - Der russische Präsident Wladimir Putin kondoliert seinem iranischen Kollegen Massud Peseschkian zum Tod von Ajatollah Ali Chamenei. Putin bezeichne die Tötung als "zynischen Mord", meldet die Nachrichtenagentur Tass. Dies sei eine Verletzung aller Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts.

11.10 Uhr - Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben die Mehrheit der Flugabwehrsysteme im Westen und Zentrum des Iran ausgeschaltet. Ziel sei es zudem, die iranischen Boden-Boden- und Boden-Luft-Raketen zu treffen.

11.05 Uhr - Der Geistliche Aliresa Arafi wird der Nachrichtenagentur Isna zufolge in den iranischen Führungsrat berufen. Das Gremium nehme die Aufgaben des Obersten Führers wahr, bis der Expertenrat einen Nachfolger gewählt habe. Arafi bilde zusammen mit Präsident Massud Peseschkian und Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei die vorübergehende Staatsspitze.

10.10 Uhr - Der iranische Präsident Massud Peseschkian bezeichnet Rache als "legitimes Recht und Pflicht" Teherans. Sein Land werde sein Möglichstes tun, um diese Pflicht zu erfüllen, heißt es in einer Erklärung des Präsidenten.

10.00 Uhr - In Pakistan sind bei Protesten vor einem US-Konsulat wegen des Tods des geistlichen Oberhaupts des Iran, Ajatollah Ali Chamenei, neun Menschen ums Leben gekommen. Vor dem Konsulat in Karachi kam es der Polizei zufolge zu Zusammenstößen. Demonstranten hätten ein Fahrzeug in Brand gesetzt. Die Polizei habe sie zurückgedrängt.

07.44 Uhr - Der Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Abdolrahim Mussawi, ist dem iranischen Fernsehen zufolge bei Angriffen auf den Iran ums Leben gekommen.

06.33 Uhr - US-Präsident Donald Trump hat den Iran vor beispielloser Gewalt gewarnt, sollte das Land Vergeltung üben. Die Vereinigten Staaten würden den Iran mit einer noch nie dagewesenen Macht treffen, erklärt Trump auf Truth Social. "Der Iran hat gerade erklärt, dass er heute sehr hart zuschlagen wird, härter als jemals zuvor." Er fügt hinzu: "SIE SOLLTEN DAS ABER BESSER NICHT TUN, DENN WENN SIE ES TUN, WERDEN WIR SIE MIT EINER NOCH NIE DAGEWESENEN GEWALT SCHLAGEN!"

06.30 Uhr - Der Iran wird laut Parlamentssprecher Baker Kalibaf den Weg von Ajatollah Chamenei fortsetzen. Sich an US-Präsident Donald Trump und Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wendend, sagt Kalibaf im Staatsfernsehen, sie hätten eine rote Linie überschritten. Dafür würden sie bezahlen.

05.26 Uhr - In der Region Dubai sind Augenzeugen zufolge erneut laute Explosionen zu hören. Der Iran hatte nach Angriffen der USA und Israels Vergeltungsschläge gegen die benachbarten Golfstaaten gestartet. Der Iran hat erklärt, er werde US-Stützpunkte in der Region angreifen.

02.58 Uhr - Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Ali Chamenei ist iranischen Staatsmedien zufolge getötet worden. Er sei in den frühen Morgenstunden des Samstags ums Leben gekommen, melden die Medien weiter. Zudem sei eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen worden.

02.35 Uhr - Iranischen Staatsmedien vermelden den Tod des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Zuvor hat bereits US-Präsident Donald Trump seinen Tod verkündet.

01.32 Uhr - Das israelische Militär startet nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle auf den Iran. Ziel seien die ballistischen Raketen- und Luftabwehrsysteme des Landes, teilt das Militär mit.

01.25 Uhr - Bei den Angriffen der USA und Israel auf den Iran ist nach Angaben der iranischen Staatsmedien die Tochter des Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei und ein Enkel getötet worden.

01.14 Uhr - Die USA wollen einem Zeitungsbericht zufolge nach den Angriffen auf den Iran keine strategischen Ölreserven freigeben. Es habe "überhaupt keine Gespräche" darüber gegeben, zitiert die "Financial Times" einen Vertreter des Energieministeriums. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht überprüfen.

01.11 Uhr - Die Angriffe der USA und Israels auf den Iran zielen Insidern zufolge auf ein Treffen von Ajatollah Ali Chamenei mit hochrangigen Beratern. Israel zufolge werden Chamenei sowie der frühere Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Schamchani, und der Kommandeur der Revolutionsgarden, Mohammad Pakpur, getötet. Zwei iranische Insider bestätigen der Nachrichtenagentur Reuters ein Treffen Chameneis mit Schamchani und dem Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Laridschani, kurz vor den Angriffen.

00.13 Uhr - Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hält am Montag eine Dringlichkeitssitzung wegen der Angriffe der USA und Israels auf den Iran ab. Das von Russland beantragte Treffen beginne um 09.00 Uhr (MEZ), teilt die UN-Behörde mit. Diplomaten zufolge gibt es keine Anzeichen dafür, dass bei den Angriffen am Samstag iranische Atomanlagen getroffen wurden.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Verwandte Artikel

KeyAI