
Das Währungspaar USD/CAD hält sich während der europäischen Handelszeit am Donnerstag an den Gewinnen vom Mittwoch bei 1,3700 fest. Das Loonie-Paar zeigt Stärke, da der US-Dollar (USD) allgemein fest handelt, nachdem am Mittwoch das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses der Federal Reserve (FOMC) veröffentlicht wurde.
Zur Pressezeit hält der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, seine Gewinne nahe dem Hoch vom Mittwoch bei etwa 97,80.
Die Protokolle der Sitzung der Federal Reserve (Fed) im Januar zeigten, dass die Beamten nicht in Eile sind, die Zinssätze bald zu senken, es sei denn, sie sehen bedeutende Fortschritte bei den Preisdruck, die sich dem Ziel von 2 % der Zentralbank nähern.
In der Zwischenzeit handelt der kanadische Dollar (CAD) allgemein schwach, obwohl die Bank of Canada (BoC) voraussichtlich die Zinssätze in ihrem aktuellen Niveau von 2,25 % bis 2026 beibehalten wird, so eine Umfrage von Reuters. Die BoC wird in diesem Jahr voraussichtlich keine Anpassung der Geldpolitik vornehmen, da der Inflationsdruck nahe dem Ziel von 2 % der Zentralbank geblieben ist.
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USD/CAD zeigt Stärke bei etwa 1,3700 zum Zeitpunkt des Schreibens. Der 20-Tage-Exponentielle Gleitende Durchschnitt hat sich von seinem vorherigen Rückgang erholt und beginnt sich abzuflachen, was auf nachlassenden Abwärtsdruck hinweist. Ein täglicher Schlusskurs über dem Durchschnitt würde die Erholungsneigung aufrechterhalten.
Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) bei 52 (neutral) bestätigt ein stabilisierendes Momentum.
Der Preis hält sich leicht über dem 20-EMA, was die erste Unterstützung bei 1,3662 platziert. Nach unten hin bleibt die psychologische Marke von 1,3500 ein wichtiger Unterstützungsbereich, während ein nachhaltiges Halten über dem Durchschnitt Raum für eine Erweiterung in Richtung des Hochs vom 6. Februar bei 1,3740 eröffnen könnte. Der Preis könnte weiter in Richtung der runden Zahl von 1,3800 steigen, wenn er über 1,3740 bricht und sich darüber hält.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.
Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.
In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.
Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.