
Die indische Rupie (INR) eröffnet am Dienstag flach nahe dem Montagstief bei etwa 90,80 gegenüber dem US-Dollar (USD). Das USD/INR-Paar handelt weitgehend stabil, da die starke Dollar-Nachfrage durch indische Importeure weiterhin den Abwärtstrend unterstützt, während der Aufwärtstrend aufgrund von Befürchtungen über eine Intervention der Reserve Bank of India (RBI) begrenzt bleibt.
Die Aussichten für die indische Rupie bleiben düster, da der indische Aktienmarkt Schwierigkeiten hat, ausländische Investitionen anzuziehen, trotz der Bestätigung eines Handelsabkommens zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Indien.
Bislang im Februar sind die ausländischen institutionellen Investoren (FIIs) Nettoverkäufer geblieben und haben ihren Anteil im Wert von 2.345,69 Crore Rs. reduziert. Am Montag verkauften die FIIs Aktien im Wert von 972,13 Crore Rs.
Weltweit warten die Anleger auf die zweite Runde der Gespräche zwischen den USA und dem Iran in Genf im Laufe des Tages. Die Anleger werden das US-Iran-Treffen genau verfolgen, um die Aussichten für den Ölpreis zu bewerten, in der Annahme, dass das Fehlen eines Abkommens zwischen beiden Nationen die Energiepreise beeinflussen könnte. Dieses Szenario wäre ungünstig für die indische Rupie, da die Wirtschaft stark auf importiertes Öl angewiesen ist, um ihren Energiebedarf zu decken.
In der Zwischenzeit hält die seitwärts gerichtete Performance des US-Dollars vor der Eröffnung der US-Märkte nach einem verlängerten Wochenende das USD/INR-Paar ebenfalls in Schach. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung handelt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, flach bei etwa 97,15.
In Zukunft wird der Hauptauslöser für den US-Dollar die Markterwartung für die geldpolitischen Aussichten der Federal Reserve (Fed) sein. Laut dem CME FedWatch-Tool sind die Händler zuversichtlich, dass die Fed die Zinssätze in den geldpolitischen Sitzungen im März und April nicht senken wird.
Die dovishen Aussichten der Fed sind weiterhin begrenzt, obwohl die US-Inflation im Januar abgekühlt ist. Die Daten zeigten am Freitag, dass die Gesamt- und Kerninflation auf annualisierter Basis auf 2,4% bzw. 2,5% gesunken sind.
In dieser Woche werden die Hauptauslöser für den US-Dollar die Protokolle der Sitzung des Federal Open Market Committee (FOMC) im Januar und die vorläufigen BIP-Daten für das vierte Quartal sein. In der geldpolitischen Sitzung im Januar hielt die Fed die Zinssätze im Bereich von 3,50%-3,75% stabil und deutete an, dass die Hürde für eine weitere Zinssenkung sehr hoch ist.
-1771303335395-1771303335397.png)
Das USD/INR-Paar handelt flach bei etwa 90,9035 in der Eröffnungssitzung. Der Preis liegt leicht über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 90,8822. Der 20-Tage-EMA hat sich nach einer Abflachung in den letzten Sitzungen stabilisiert, was auf eine Konsolidierung hindeutet.
Der 14-Tage-Relative Strength Index (RSI) bei 51,19 ist neutral und spiegelt ein ausgewogenes Momentum mit einer leichten Erholung von der vorherigen Schwäche wider.
Solange der Preis unter dem 20-Tage-EMA bleibt, bleibt die Tür für weitere Abwärtsbewegungen in Richtung der psychologischen Marke von 90,00 offen. Auf der Oberseite könnte der Preis auf das Tief vom 2. Februar bei 91,25 steigen, sobald er entscheidend über den Durchschnitt hinausbricht.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.