
Der japanische Yen (JPY) bleibt am Mittwoch während der asiatischen Sitzung gegenüber seinem amerikanischen Pendant unter Druck, obwohl eine bedeutende Abwertung schwer zu erreichen scheint. Vor dem Hintergrund der fiskalischen Bedenken Japans, der vorherrschenden Risikobereitschaft und der Ungewissheit über den wahrscheinlichen Zeitpunkt der nächsten Zinserhöhung durch die Bank of Japan (BoJ) erweisen sich diese Faktoren als entscheidend für die Schwächung des JPY.
Die BoJ wird jedoch weiterhin erwartet, ihren Kurs der Politiknormalisierung beizubehalten, was einen signifikanten Unterschied zu den steigenden Wetten auf weitere Zinssenkungen durch die US-Notenbank (Fed) darstellt. Letzteres hält den US-Dollar (USD) in Schach und könnte dem niedrig verzinslichen JPY zugutekommen. Darüber hinaus rechtfertigen Spekulationen, dass die Behörden in die Märkte eingreifen werden, um die heimische Währung zu stärken, Vorsicht für die Bären des JPY.
Die nächtliche Bewegung des USD/JPY-Paares nach oben bestätigte die 156,15 Konvergenzunterstützung – bestehend aus dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) auf dem 4-Stunden-Chart und der unteren Grenze eines kurzfristigen aufsteigenden Kanals. Dieses Gebiet sollte als entscheidender Wendepunkt fungieren, der, wenn er entscheidend durchbrochen wird, als neuer Auslöser für bärische Händler angesehen wird und den Weg für tiefere Verluste ebnen könnte.
In der Zwischenzeit ist das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht negativ und kontrahiert um die Nulllinie, was auf nachlassendes bärisches Momentum hindeutet. Der Relative Strength Index (RSI) zeigt 52, neutral mit einer moderaten positiven Neigung. Der steigende SMA unterstützt eine Kauf-auf-Rücksetzungs-Strategie, obwohl die gedämpften MACD-Werte derzeit auf begrenzte Fortsetzung hindeuten. Der RSI nahe der Mittellinie verstärkt einen konsolidierenden Ton innerhalb des Kanals.
Die erste Unterstützung liegt bei der 156,15 Konvergenz, während der Widerstand bei 157,15 oder der oberen Grenze des Kanals liegt. Ein Schlusskurs über letzterem könnte weitere Gewinne freischalten, während ein Scheitern, diesen zu überwinden, USD/JPY innerhalb des aufsteigenden Korridors halten würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.