GRAFIK-US-Aktienfonds verzeichnen den ersten wöchentlichen Mittelabfluss seit sieben Wochen
08. Mai (Reuters) - In der Woche bis zum 6. Mai haben Anleger zum ersten Mal seit sieben Wochen ihre Bestände an US-Aktienfonds reduziert, um vor der Veröffentlichung eines wichtigen Arbeitsmarktberichts Gewinne aus der jüngsten Kursrallye mitzunehmen.
Sie verkauften US-Aktienfonds im Bewertung von netto 2,26 Milliarden US-Dollar – der erste wöchentliche Abfluss seit den Nettoverkäufen in Höhe von 24,52 Milliarden US-Dollar in der Woche bis zum 18. März, wie Daten von LSEG Lipper zeigten.
Der S&P 500 .SPX legte am Donnerstag die sechste Woche in Folge zu und erreichte mit 7.385,02 Punkten einen neuen Rekordstand (link), gestützt durch robuste Gewinne und eine starke Nachfrage nach Aktien aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz.
Ein starker Bericht des US-Arbeitsministeriums < (link) am Freitag verstärkte die Erwartungen, dass die Federal Reserve die Zinssätze für einige Zeit unverändert lassen wird.
In der vergangenen Woche zogen Anleger netto 1,75 Milliarden US-Dollar aus US-Large-Cap-Fonds und netto 1,4 Milliarden US-Dollar aus Mid-Cap-Fonds ab, investierten jedoch netto 998 Millionen US-Dollar in Small-Cap-Fonds.
Unter den Sektoren verzeichneten Technologiefonds einen Nettozufluss von 1,87 Milliarden US-Dollar – den fünften wöchentlichen Zufluss in Folge –, während der Gesundheitssektor einen Nettoabfluss von 1,53 Milliarden US-Dollar hinnehmen musste.
Die Nettozuflüsse in US-Anleihefonds lagen mit 7,65 Milliarden US-Dollar auf dem höchsten Stand seit vier Wochen.
Besonders beliebt waren Investment-Grade-Fonds mit kurzer bis mittlerer Laufzeit, die Nettozuflüsse von 6,76 Milliarden US-Dollar verzeichneten – der größte wöchentliche Zufluss seit mindestens Juli 2022.
Anleger investierten zudem netto 111,85 Milliarden US-Dollar in liquide Geldmarktfonds – der höchste wöchentliche Bewertung seit November 2025.
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