Street View: Ford zieht die Schrauben fest, während die Straße gerade wird
30. Apr - Ford Motor F.N hat am Mittwoch seine Jahresprognose (link) um 500 Millionen Dollar nach oben korrigiert, was vor allem auf erhebliche Zollrückerstattungen zurückzuführen ist. Das Unternehmen wies jedoch darauf hin, dass es weiterhin mit steigenden Materialkosten konfrontiert sei, da es sich um die Beschaffung von Aluminium für seine lukrativen F-150-Pickups bemühe
Die Aktien des Unternehmens fielen im vorbörslichen Handel um fast 5 Prozent auf 11,62 Dollar
WIEDER AUF KURS
Morgan Stanley (stuft die Aktie mit „Equal-Weight“ ein, Kursziel: 14 Dollar). Das Unternehmen sagt, dass zwar makroökonomische Schwankungen weiterhin für Unruhe im Automobilsektor sorgen könnten, Fords Fortschritte bei Universal Electric Vehicles (UEV) und Energy Storage Solutions (ESS), sein Produkt-Erneuerungszyklus sowie das Wachstum bei Software und Services (S&S) jedoch die primären Wachstumstreiber über das Jahr 2026 hinaus seien
Daiwa Capital Markets („neutral“) sagt, Ford profitiere von starken Software- und Serviceangeboten in seinem Ford Pro (Nutzfahrzeuggeschäft) sowie von einem höheren Anteil an Offroad-Fahrzeugen bei Ford Blue (traditionellen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor)
Morningstar (Fair Value: 18 Dollar) sagt, Ford habe endlich die Wende geschafft, indem es Material- und Garantiekosten besser verwaltet, dabei aber weiterhin langweilige Fahrzeuge vermeidet, und eine größere Kostenkonsistenz deute auf mögliche positive Gewinnüberraschungen in der Zukunft hin
RBC Capital Markets („Sector Perform“, Kursziel: 13 Dollar) sagt, dass Ford im Rahmen des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) im Vergleich zu General Motors GM.N einen höheren Vorteil hat und dass Ford mehr Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten produziert, während GM stärker auf die Produktion in Korea und Mexiko setzt
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