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FOKUS 1-HSBC zeigt sich angesichts der Gewinnentwicklung optimistisch in Bezug auf US-Aktien

ReutersApr 28, 2026 3:47 PM
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- von Joel Jose und Akriti Shah

- HSBC hat am Dienstag seine Einschätzung für US-Aktien von „neutral“ auf „übergewichtet“ angehoben, da die Gewinnentwicklung und nachlassende geopolitische Risiken den Fokus wieder auf die Fundamentaldaten lenkten.

Das britische Brokerhaus stufte jedoch Europa (ohne Großbritannien) auf „neutral“ herab und erklärte: „Die Konjunktur in Europa sieht deutlich schwächer aus und ist stärker durch höhere Energiepreise gefährdet.“

Anfang dieses Monats hatten einige Wall-Street-Brokerhäuser, darunter Citigroup (link) und das BlackRock Investment Institute, die ihre Einschätzung für US-Aktien angehoben hatten, eine ähnliche Einschätzung abgegeben und US-Aktien gegenüber ihren globalen Pendants bevorzugt.

HSBC stellte fest, dass bislang fast 30 Prozent der US-Unternehmen ihre Ergebnisse für das erste Quartal vorgelegt haben, von denen 84 Prozent die Erwartungen der Wall Street um durchschnittlich 12 Prozent übertroffen haben ein Bewertung, der über dem Fünfjahresdurchschnitt liegt.

„Aktienrückkäufe sorgen für einen stetigen, aber wichtigen Rückenwind. Die angekündigten Rückkäufe im S&P 500 belaufen sich seit Jahresbeginn auf insgesamt 430 Milliarden US-Dollar , was einem Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch saisonale Effekte tragen dazu bei, da das zweite Quartal in der Regel stark ausfällt“, fügte das Brokerhaus hinzu.

HSBC warnte zudem: „Es gibt einige Bereiche, die genau beobachtet werden sollten: erstens die Öl- und Energiepreise; zweitens das Potenzial für eine Sektorrotation, falls die Energiepreise über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau bleiben. Ein dauerhafter Waffenstillstand (link) zwischen den USA und dem Iran würde die Preise wahrscheinlich senken, insbesondere wenn sich der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder normalisiert.“

Mit Blick auf die Zukunft erklärte HSBC, dass sie weiterhin Sektoren mit geringerem Risiko bei den Rohstoffkosten bevorzuge, darunter Banken, Versicherungen und Technologie.

Auf Sektorebene stuft die HSBC den globalen Sektor „Grundstoffe“ auf „Übergewichten“ hoch, was starke Gewinnrevisionen und die Einschätzung widerspiegelt, dass Rohstoffe durch einen allgemeinen „Rohstoffengpass“ gestützt bleiben dürften, während sie sowohl den globalen Gesundheits- als auch den Industriesektor auf „Neutral“ herabstuft.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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