Nahost-Konflikt schlägt beim Softwarekonzern ServiceNow durch - Aktie sackt ab
22. Apr (Reuters) - Die Krise im Nahen Osten schlägt sich auch in der Bilanz des Softwarekonzerns ServiceNow
Mit seinen Quartalszahlen übertraf ServiceNow gleichwohl die Erwartungen der Analysten: Der Umsatz lag bei 3,77 Milliarden Dollar, der bereinigte Gewinn bei 97 Cent pro Aktie. Auch die Prognose für 2026 wurde angehoben.
Dennoch gibt es Sorgen der Anleger vor den Folgen für Software-Firmen durch die zunehmende Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) An der Wall Street geht die Angst vor einer "SaaSpocalypse" um: Investoren befürchten, dass neue KI-Werkzeuge von Anbietern wie OpenAI oder Anthropic traditionelle Software-Dienstleistungen überflüssig machen könnten, indem sie Aufgaben automatisieren. Der erste Teil des Begriffs leitet sich ab vom Geschäftsmodell "Software-as-a-Service" dieser Firmen.
Der operative Chef von ServiceNow, Amit Zavery, zeigte sich in einem Reuters-Interview jedoch gelassen. Er mache sich wegen dieser Entwicklung keine Sorgen. Mehr als 50 Prozent des Neugeschäfts basierten inzwischen auf der tatsächlichen Nutzung der Plattform und nicht mehr auf klassischen Nutzerlizenzen. Um sich gegen Rivalen wie SalesforceCRM.N und neue KI-Start-ups zu behaupten, treibt ServiceNow die Integration von KI-Funktionen in die eigenen Produkte voran und arbeitet dafür selbst mit OpenAI und Anthropic zusammen.
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