BÖRSEN-TICKER-Studienerfolg von Novo Nordisk belastet US-Konzern Agios
Frankfurt, 20. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
17.45 Uhr - Ein Studienerfolg des dänischen Pharmakonzerns Novo NordiskNOVOb.CO bei einem Mittel gegen Sichelzellanämie setzt die Aktie des Konkurrenten Agios PharmaceuticalsAGIO.O unter Druck. Das Papier des US-Unternehmens bricht mehr als 20 Prozent ein. Novo Nordisk zufolge hat die experimentelle, einmal täglich einzunehmende Pille Etavopivat die Hauptziele einer Spätphasenstudie erreicht und eine überlegene Schmerzreduktion gezeigt. Agios hatte dagegen im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass sein eigenes Mittel gegen die Krankheit nur eines von zwei Hauptzielen erreicht und keine statistisch signifikante Schmerzreduktion gezeigt habe. Das Update des Wettbewerbers stelle eine weitere Bedrohung für die Agios-Aktie dar, konstatierten Analysten von Truist.
15.20 Uhr - Die Vorstellung neuer Software für Künstliche Intelligenz (KI) gibt den Aktien von AdobeADBE.O Auftrieb. Die Papiere des Anbieters von Anwendungen wie Photoshop und Lightroom steigen im vorbörslichen US-Handel um fast drei Prozent. Adobe stellte eine Reihe von KI-Agenten vor, die Unternehmenskunden bei der Automatisierung von digitalem Marketing unterstützen sollen. Das Produkt mit dem Namen "CX Enterprise" soll dabei helfen, Bereiche wie Vertrieb und Kundenbindung zu verbessern. Adobe kündigte zudem an, seine Partnerschaften mit Technologie-Schwergewichten wie MicrosoftMSFT.O, GoogleGOOGL.O, NvidiaNVDA.O und OpenAI auszubauen, um die neuen Funktionen zu integrieren.
15.10 Uhr - Die Absage von American AirlinesAAL.O an eine Fusion mit dem Rivalen United AirlinesUAL.O hat die Aktien beider Fluggesellschaften auf Talfahrt geschickt. Die Papiere geben vorbörslich jeweils rund drei Prozent nach. American Airlines teilte am Wochenende mit, nicht an einem Zusammenschluss interessiert zu sein und auch keine entsprechenden Gespräche geführt zu haben. Eine Fusion würde dem Wettbewerb und den Verbrauchern schaden, hieß es zur Begründung. Der Chef von United Airlines, Scott Kirby, hatte die Idee einer Fusion einem Reuters-Bericht zufolge im Februar bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump ins Spiel gebracht. Ein Zusammenschluss der beiden größten US-Fluggesellschaften wäre die größte Branchenkonsolidierung seit mehr als einem Jahrzehnt gewesen.
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