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FOKUS 2-Update 1-Justizministerium nimmt führende US-Eierproduzenten in Kartellverfahren ins Visier, WSJ berichtet

ReutersApr 17, 2026 10:51 PM
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- Das US-Justizministerium bereitet eine Kartellklage gegen einige große Eierproduzenten, darunter Cal-Maine Foods und Versova, wegen angeblicher Preisabsprachen vor, berichtete das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Die Aktien von Cal-Maine Foods CALM.O fielen nach dieser Nachricht im erweiterten Handel um fast 3 Prozent.

Die US-Eierproduzenten sehen sich (link) einer wachsenden Welle von Sammelklagen gegenüber, in denen sie der Preisfestsetzung beschuldigt werden, da die Verbraucher über die höheren Preise für Lebensmittel, einschließlich Eier, frustriert sind.

Die Kosten für Eier in den USA sind in den letzten Jahren in die Höhe geschnellt, nachdem Millionen von Legehennen (link) durch die Vogelgrippe ausgerottet wurden, was zu einer weit verbreiteten Angebotsverknappung führte.

Darüber hinaus stiegen die Erzeugerpreise in den USA im Februar auf ein Siebenmonatshoch (link), was auf höhere Kosten für Dienstleistungen und Waren zurückzuführen ist, wobei der Druck durch steigende Ölpreise und die anhaltende Weitergabe von Zöllen weiter zunehmen dürfte.

Dem Bericht über den Erzeugerpreisindex zufolge stiegen die US-Erzeugerpreise im Februar (link) um 1,1 Prozent, wobei die Eierpreise um 93,6 Prozent stiegen, nachdem sie im Januar (link) um 63,9 Prozent eingebrochen waren, als die Trump-Regierung einige Zölle zurücknahm.

Letztes Jahr erklärte Cal-Maine (link), dass es mit einer Untersuchung des US-Justizministeriums über mögliche Preisabsprachen von Eierproduzenten kooperiere, nachdem eine zivilrechtliche Untersuchung gefordert worden war, und fügte hinzu, dass der Umfang, die Dauer und der Ausgang der Untersuchung ungewiss seien.

Cal-Maine und das in Privatbesitz befindliche Unternehmen Versova reagierten nicht sofort auf die Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.

In der Klage wird behauptet, die Eierproduzenten hätten sich über einen Preisvergleichsdienst der Branche abgesprochen, heißt es in dem Bericht.

In dem Bericht vom Freitag hieß es, die Behörde und die Eierproduzenten könnten sich immer noch auf einen Vergleich einigen, um einen Rechtsstreit zu vermeiden.

Das Justizministerium untersucht dem Bericht zufolge auch gesondert die Märkte für Rindfleisch, Dünger und Saatgut.

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