BÖRSEN-TICKER-Bericht: Nvidia will PC-Hersteller kaufen - Dell und HP legen zu
Frankfurt, 13. Apr (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
19.05 Uhr - Ein Medienbericht über ein mögliches Kaufinteresse von NvidiaNVDA.O an einem großen PC-Hersteller treibt Aktien von DellDELL.N und HPHP.N. Dell legen um sechs Prozent zu, HP um rund vier Prozent. Chiphersteller Nvidia führe seit mehr als einem Jahr Gespräche über den Kauf eines großen PC-Herstellers, berichtete das Branchenportal "SemiAccurate". Die bereits sei Ende 2024 geführten Verhandlungen hätten nun eine kritische Phase erreicht. Ein konkretes Übernahmeziel wurde in dem Bericht jedoch nicht genannt. Eine Stellungnahme der Firmen lag zunächst nicht vor. Ein solcher Deal würde die Computer-Branche grundlegend verändern, hieß es in dem Bericht weiter. Die Aktien von Dell haben seit Jahresbeginn rund 48 Prozent zugelegt, die von HP etwa 25 Prozent.
17.15 Uhr - Die Aktien der Deutschen TelekomDTEGn.DE fallen in der Spitze um 6,7 Prozent und steuern damit auf den größten Tagesverlust seit fast drei Jahren zu. Die Analysten von JP Morgan senkten das Kursziel auf 40 Euro von zuvor 41,50 Euro und verwiesen dabei auf den US-Ausblick. Die Analysten erwarteten zudem, dass die Berichtssaison des ersten Quartals die Investoren mit mehr Fragen als Antworten hinterlassen werde. Daher sei davon auszugehen, dass die Deutsche Telekom kurzfristig weiterhin moderat hinter dem breiteren Sektor abschneiden werde, konstatierten die Experten in einer Analyse. Ihre Empfehlung beließen sie bei "Overweight".
10.00 Uhr - Das Ergebnis der ungarischen Parlamentswahl sorgt für Aufbruchstimmung an der Budapester Börse. Der Leitindex Bux.BUX klettert um bis zu 3,3 Prozent auf rund 137.261 Punkte und erreicht damit ein Allzeithoch. Die Landeswährung, der ForintHUF=, verteuert sich in der Spitze um 2,7 Prozent auf 311,40 zum Dollar - den höchsten Stand seit Februar 2022. Die Wähler in Ungarn haben den EU-kritischen Regierungschef Viktor Orban nach 16 Jahren an der Macht abgewählt: Bei der Parlamentswahl am Sonntag kommt die pro-europäische Partei Tisza um ihren Chef Peter Magyar nach Auszählung fast aller Stimmen auf 138 Mandate im 199 Sitze umfassenden Parlament. "Angesichts dieser überwältigenden Mehrheit sind Bedenken hinsichtlich eines friedlichen Machtwechsels ausgeräumt", schreiben die Experten der Commerzbank.
Weitere Marktberichte unter Doppelklick .CDE .FDE .NDE .TDE
Empfohlene Artikel










