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BÖRSEN-TICKER-Sinkender Konsum setzt Tequila-Hersteller Becle zu - Aktie fällt

ReutersFeb 27, 2026 4:13 PM

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

17.00 Uhr - Die Aktien des mexikanischen Spirituosenherstellers BecleCUERVO.MX fallen nach enttäuschenden Quartalszahlen um rund vier Prozent. Auf dem wichtigen nordamerikanischen Markt setzte der weltweit größte Tequila-Produzent weniger ab. Als Gründe sehen Branchenkenner die angespannte Haushaltslage, das Interesse an gesünderen Alternativen und den steigenden Absatz von legalem Cannabis. Unter dem Strich sank der Umsatz im Schlussquartal um 14 Prozent, der Nettogewinn schrumpfte um zwölf Prozent. "Es war in vielerlei Hinsicht ein Quartal zum Vergessen, und auch der Beginn des Jahres 2026 sieht nicht allzu rosig aus", schrieb Scotiabank-Analyst Felipe Ucros.

16.45 Uhr - Die Aktien von BarclaysBARC.L und JefferiesJEF.N geraten zunehmend unter die Räder und verlieren vier und sieben Prozent. Medienberichten zufolge sind die Institute neben weiteren Banken mit möglichen Verlusten im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des britischen Hypothekenanbieters Market Financial Solutions (MFS) konfrontiert. Früheren Medienberichten und Gerichtsdokumenten zufolge hatte das Unternehmen einen Antrag auf Insolvenz gestellt, nachdem es in Schwierigkeiten geraten war. Die Gläubiger führten in den Gerichtsunterlagen finanzielle Unregelmäßigkeiten und Missmanagement an.

16.20 Uhr - Die Aussicht auf ein höheres Umsatzwachstum als erwartet zieht die Aktien des Design-Software-Unternehmens AutodeskADSK.O nach oben. Die Papiere gewinnen knapp fünf Prozent. Für 2027 wird ein Umsatz von 8,10 bis 8,17 Milliarden Dollar prognostiziert, was über der durchschnittlichen Analystenschätzung von 7,97 Milliarden Dollar liegt. Die Firma sei auf dem Weg in die Ära der Künstlichen Intelligenz gut positioniert, sagen die Experten von D.a. Davidson. Der optimistische Ausblick stärke das Vertrauen der Anleger.

15.00 Uhr - Die Sprachlernplattform DuolingoDUOL.O vergrault die Anleger mit einem mauen Ausblick. Die Aktien rutschen im vorbörslichen US-Handel um 23 Prozent ab. Im ersten Quartal sollen die Buchungen bei 301,5 Millionen Dollar liegen, Analysten waren von 329,7 Millionen Dollar ausgegangen. Die Firma richtet sich aktuell in Richtung eines schnelleren Nutzerwachstums aus, was die Rentabilität drückt. Die bereinigte Kerngewinnmarge wird in diesem Jahr voraussichtlich auf etwa 25 Prozent sinken, da Duolingo in einen breiteren Zugang zu KI-Funktionen investiert und das Marketing intensiviert.

10.53 Uhr - Die gemischt ausgefallene Bilanz des Spezialchemiekonzerns AlzchemACT1.DE schickt die Aktien auf Berg- und Talfahrt. Die Titel starteten im SDax.SDAXI zunächst schwächer, stiegen dann aber zeitweise um 2,8 Prozent. Gegen Mittag notieren sie kaum verändert. Der Umsatz sei im abgelaufenen Jahr mit 562 (2024: 554) Millionen Euro unter den Erwartungen geblieben, sagt ein Händler. Die Dividende sei dagegen etwas höher als die Schätzungen ausgefallen. Die Dividende soll laut Alzchem um 30 Cent auf 2,10 Euro je Aktie steigen.

10.28 Uhr - Die Steigerung bei Umsatz und operativem Gewinn im Geschäftsjahr 2025 schiebt die Aktien von HolcimHOLN.S an. Die Titel des Schweizer Zementkonzerns steigen zeitweise um 1,5 Prozent. Im Dax.GDAXI gewinnen die Titel des Rivalen Heidelberg MaterialsHEIG.DE, die zuletzt unter die Räder geraten sind, 1,3 Prozent.

10.03 Uhr - Die Aktien von United InternetUTDI.DE und deren Mobilfunk-Tochter 1&11U1.DE ziehen stark an. Die Titel legen jeweils mehr als zehn Prozent zu. Ein Händler verweist auf einen Bericht des Nachrichtenportals "El Espanol", wonach TelefonicaTEF.MC über die Übernahme von 1&1 in Deutschland verhandeln soll. Die Aktien von Telefonica notieren 2,7 Prozent fester.

07.44 Uhr - Der ungewisse Ausgang der Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran stimmt die Anleger am Ölmarkt vorsichtig. Die Preise für das Nordseeöl BrentLCOc1 und das US-Öl WTICLc1 steigen um jeweils 0,7 Prozent auf 71,23 beziehungsweise 65,69 Dollar je Fass. Die jüngste Gesprächsrunde mache etwas Hoffnung auf eine friedliche Lösung, aber angesichts der bisherigen Erfahrungen seien Militärschläge keineswegs ausgeschlossen, sagt DBS-Analyst Suvro Sarkar. Der Iran rechnet Außenminister Abbas Araghtschi zufolge in weniger als einer Woche mit der nächsten Runde der Atomgespräche mit den USA. Am Donnerstag hatten indirekte Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran stattgefunden. Im Fokus steht der seit Jahrzehnten anhaltende Streit über das Atomprogramm der Islamischen Republik. Allerdings geht es den USA auch um das iranische Raketenprogramm. Die USA haben mit einem Militärschlag gedroht, sollte keine Einigung gelingen. Analysten zufolge sind bereits acht bis zehn Dollar an Risikoprämie in den Ölnotierungen eingepreist. Anleger befürchten, dass ein militärischer Konflikt die Ölversorgung aus dem Nahen Osten durch die Straße von Hormus unterbrechen wird.

07.23 Uhr - Folgende Aktien werden am Freitag mit einem Dividendenabschlag gehandelt:

Schlusskurs

Dividende

Siemens Energy AGENR1n.DE

164,85

0,70

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