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BÖRSEN-TICKER-Air France nach Rekordgewinn auf 5-Monats-Hoch

ReutersFeb 19, 2026 9:45 AM

- Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:

10.29 Uhr - Nach einem Rekordgewinn starten die Aktien von Air France-KLMAIRF.PA durch. Die Titel des Luftfahrtkonzerns klettern an der Pariser Börse um bis zu 14,4 Prozent auf ein Fünf-Monats-Hoch von 13,29 Euro. Das operative Ergebnis lag 2025 bei mehr als zwei Milliarden Euro. JP Morgan führt den steigenden Gewinn auf eine verbesserte Preisgestaltung und Kostenkontrolle zurück. Die Aktien der LufthansaLHAG.DE notieren im MDax.MDAXI zeitweise gut drei Prozent fester.

10.20 Uhr - Der Frankfurter Online-Broker FlatexDegiroFTKn.DE kann mit seiner Dividende für 2025 nicht bei den Anlegern punkten. Die Titel rutschen im MDax.MDAXI um rund 6,5 Prozent ab. Das Unternehmen steigerte zwar im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte Umsatz und Ergebnis und hob die Dividende an. Künftig sollen 20 Prozent des Gewinns an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Für 2025 bedeutet dies eine Anhebung der Dividende auf rund 30 Cent je Aktie, nach vier Cent je Aktie im Vorjahr. Dies liege zwar deutlich über den Expertenerwartungen, die Dividendenrendite bleibe jedoch gering, sagte ein Händler.

09.36 Uhr - Ein mit Enttäuschung aufgenommener Ausblick für das laufende Jahr bringt die AirbusAIRG.DE-Aktien ins Rutschen. Die Titel des europäischen Flugzeugbauers fallen um bis zu 5,8 Prozent auf 189 Euro und sind damit schwächster Dax.GDAXI-Wert. Für das laufende Jahr hat sich Airbus vorgenommen, 870 (2025: 793) Verkehrsflugzeuge auszuliefern und das bereinigte Ebit auf 7,5 Milliarden Euro zu steigern. Damit liegen die Prognosen laut einem Berenberg-Kommentar und Börsianern unter den Erwartungen. Airbus zufolge bremst die "beträchtliche" Knappheit an Triebwerken des US-Zulieferers Pratt & WhitneyRTX.N die Produktion.

07.55 Uhr - Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran lassen Anleger bei GoldXAU= und SilberXAG= zugreifen. Gold verteuert sich um 0,9 Prozent auf 5021 Dollar je Feinunze, Silber wird mit bis zu 79,15 Dollar je Feinunze 2,6 Prozent höher gehandelt. Die Furcht vor einem Konflikt im Nahen Osten dürfte die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöhen, sagt Kyle Rodda von Capital.com. Bei den jüngsten Gesprächen zum iranischen Atomprogramm in dieser Woche sind laut Weißem Haus zwar Fortschritte erzielt worden, doch in einigen Punkten bestünden weiterhin Differenzen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow warnte unterdessen, dass jeder neue US-Angriff auf den Iran schwerwiegende Konsequenzen haben werde.

07.16 Uhr - Nach dem zuletzt deutlichen Ölpreisanstieg bleiben die Anleger am Donnerstag auf der Hut. Das Nordseeöl BrentLCOc1 und das US-Öl WTICLc1 verteuern sich wegen der Furcht vor Versorgungsengpässen um jeweils 0,5 Prozent auf 70,67 und 65,54 Dollar je Fass. Am Mittwoch waren die Preise bereits um mehr als vier Prozent gestiegen. Die größte Sorge der Öl-Anleger ist laut Analysten der ANZ, dass eine Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Iran den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus beeinträchtigen könnte. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölverbrauchs werden über diese Wasserstraße abgewickelt. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die USA vor einem neuen Militärschlag gegen den Iran gewarnt und auf ernste Konsequenzen verwiesen. Die USA fordern vom Iran die Aufgabe seines Atomprogramms. Die Regierung in Teheran lehnt dies jedoch ab und bestreitet, die Entwicklung einer Atomwaffe anzustreben. Bei den jüngsten Atomgesprächen in Genf haben die USA und Iran eine erste diplomatische Annäherung erzielt. Dem Weißen Haus zufolge gibt es zwar Fortschritte, doch in einigen Punkten bestünden weiterhin Differenzen.

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