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FOKUS 1-Zimmer Biomet übertrifft Quartalsschätzungen dank starker Nachfrage nach Implantaten und einer Überarbeitung des US-Vertriebs

ReutersFeb 10, 2026 4:10 PM

- von Padmanabhan Ananthan

- Zimmer Biomet ZBH.N übertraf am Dienstag die Schätzungen der Wall Street für den Gewinn im vierten Quartal, unterstützt durch eine robuste Nachfrage nach seinen Geräten für orthopädische Eingriffe, was die Aktien im Morgenhandel um mehr als 4 Prozent steigen ließ.

Der Hersteller medizinischer Geräte beschleunigt den Übergang zu einem engagierteren und spezialisierten US-Vertriebskanal, wobei CEO Ivan Tornos den Analysten in einer Telefonkonferenz nach den Ergebnissen mitteilte, dass das Unternehmen davon ausgeht, dass "der größte Teil der Umstellung" bis Ende 2027 abgeschlossen sein wird.

Die USA sind der wichtigste Markt für Zimmer, auf den 2025 rund 58 Prozent des Gesamtumsatzes entfielen.

Der Hersteller von orthopädischen Geräten meldete für das vierte Quartal einen Anstieg des Nettoumsatzes um 10,9 Prozent auf 2,24 Milliarden US-Dollar, was auf eine robuste Nachfrage nach seinen Hüft- und Kniegelenksprothesen sowie auf ein anhaltendes Volumen an Gelenkersatzoperationen zurückzuführen ist.

Die Medtech-Firmen profitieren von einem Nachfrageschub, da die Versicherer höhere medizinische Verlustquoten melden, ein Zeichen dafür, dass die Patienten mehr Eingriffe planen und die Auslastung erhöhen.

Analysten hatten laut LSEG-Daten einen Quartalsumsatz von 2,23 Milliarden Dollar erwartet.

Das Unternehmen erwartet jedoch für 2026 einen Gewinn zwischen 8,30und 8,45 US-Dollar pro Aktie, was unter der durchschnittlichen Schätzung der Analysten von 8,48 US-Dollar pro Aktie liegt.

Zimmers Prognose für 2026 geht von einem "stabilen tariflichen und politischen Umfeld" aus, sagte CFO Suketu Upadhyay und fügte hinzu, dass die Auswirkungen der Zölle "über die Quartale hinweg wechselhaft sein werden", auch wenn sie im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich nicht "signifikant ansteigen" werden.

Zimmer erwartet für dieses Jahr ein Umsatzwachstum von 2,5 Prozent bis 4,5 Prozent und einen Währungseffekt von 0,5 Prozent.

Für das am 31. Dezember beendete Quartal meldete das Unternehmen einen Gewinn von 2,42 US-Dollar pro Aktie auf bereinigter Basis und übertraf damit die Analystenschätzung von 2,40 US-Dollar pro Aktie.

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