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FOKUS 3-Take-Two hebt Jahresprognose für Buchungen an und hält an der Veröffentlichung von "GTA VI" im November fest

ReutersFeb 3, 2026 11:25 PM

- von Zaheer Kachwala

- Take-Two Interactive TTWO.O hat am Dienstag seine Jahresprognose für die Buchungen angehoben und setzt dabei auf starke Verkäufe seiner Premium-Sport-, Action- und Mobile-Titel, während es sich auf den Start des mit Spannung erwarteten "Grand Theft Auto VI" am 19. November vorbereitet.

Die Aktien des Unternehmens stiegen im erweiterten Handel um über 5 Prozent.

Zwar wird erwartet, dass "GTA VI" dem Unternehmen bei der Markteinführung Milliarden einbringen wird, doch werden die Anleger auch darauf achten, wie die Entwickler Rockstar Games den Titel nach der Markteinführung aktualisieren wollen, um die Spieler bei der Stange zu halten und die Online-Funktionen zu nutzen.

Take-Two profitiert auch von einem stetigen Aufschwung auf dem Markt für mobile Spiele, wobei Titel wie "Match Factory!" und "Toon Blast" nach einem Einbruch nach der Pandemie ein robustes Wachstum verzeichnen.

Für das Geschäftsjahr 2026 rechnet der Videospielhersteller nun mit einem Umsatz zwischen 6,65 und 6,7 Milliarden US-Dollar, gegenüber der vorherigen Prognose von 6,4 bis 6,5 Milliarden US-Dollar.

Im dritten Quartal übertrafen die Nettobuchungen mit 1,76 Milliarden Dollar die Schätzungen von 1,59 Milliarden Dollar, wie aus den von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht.

FÜHRUNGSKRÄFTE BESCHWICHTIGEN KI-BEFÜRCHTUNGEN

Take-Two-Führungskräfte wischten in der Telefonkonferenz Bedenken über die neu eingeführte KI von Google, die interaktive Welten erzeugen kann, beiseite und sagten, dass es sich noch um eine frühe Iteration wird gehandelt und im Vergleich zu einer Spiele-Engine "nicht einmal in der gleichen Größenordnung" liegt.

Die Aktien des Unternehmens fielen am Freitag nach dem Bericht auf (link), was zu Befürchtungen führte, dass die Technologie möglicherweise in die Art und Weise eingreift, wie Spiele seit langem entwickelt werden.

Die Führungskräfte fügten hinzu, dass die Technologie den kreativen Prozess nicht ersetzt und dass die Entwicklung von Spielen viele Elemente jenseits der "Welterschaffung" umfasst.

"KI kann sich nicht einfach den Weg zum nächsten Grand Theft Auto bahnen", sagte Joost van Dreunen, Spieleprofessor an der NYU Stern School of Business.

"Entwickler wie Rockstar verbringen Jahre mit proprietärer Engine-Software und akribischer Detailarbeit, weshalb Spiele wie Red Dead Redemption II und GTA V auch nach einem Jahrzehnt noch Bestand haben."

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