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Raymond James: Gewinnrückgang im ersten Quartal durch schwaches Kapitalmarktgeschäft und hohe Kosten

ReutersJan 28, 2026 10:44 PM

- Raymond James Financial RJF.N meldete am Mittwoch einen Gewinnrückgang im ersten Quartal, da die Schwäche im Kapitalmarktgeschäft das Wachstum der Vermögensverwaltungssparte überwogen hat.

Das Unternehmen sagte, dass es geringere Mergers & Acquisitions- und Beratungserträge erwirtschaftete, obwohl andere Investmentbanken von einer starken Dealmaking-Pipeline im Berichtsquartal profitierten.

"Während die Erträge im Investmentbanking im ersten Quartal des Geschäftsjahres vor allem aufgrund des Zeitpunkts der Geschäftsabschlüsse geringer ausfielen, bleibt die Pipeline stark", so Raymond James in einer Erklärung.

Die vierteljährlichen Nettoeinnahmen aus dem Kapitalmarktgeschäft fielen im Vergleich zum Vorjahr um 21% auf 380 Millionen Dollar.

Die Aktien des Unternehmens, die im Jahr 2025 um 3,4 Prozent gestiegen sind, gaben nachbörslich leicht nach.

Der Optimismus in Bezug auf Aktien, die mit künstlicher Intelligenz verbunden sind, und die Zinssenkungen der US-Notenbank haben zu einer Rekordmarktrallye geführt, die Vermögensverwaltern wie Raymond James höhere Gebühren einbringt.

Ein steigender Aktienmarkt hilft den Vermögensverwaltern, da die höheren Aktienkurse das verwaltete Vermögen ansteigen lassen, wodurch sie ohne Zuflüsse mehr Gebühren einnehmen.

Die gesamten zinsunabhängigen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 3,01 Milliarden USD, was auf höhere Vergütungskosten zurückzuführen ist.

Die Einnahmen des Unternehmens aus der Vermögensverwaltung stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11% auf 326 Millionen Dollar.

Die Einnahmen aus der Privatkundengruppe - der größten Einnahmequelle des Unternehmens - stiegen um 9 Prozent auf 2,77 Milliarden Dollar. Die Einheit bietet spezialisierte Finanzdienstleistungen wie die Vermögensverwaltung für vermögende Privatpersonen, Familien und Unternehmen an.

Der Gewinn im Quartal belief sich auf 562 Mio. USD oder 2,79 USD pro Aktie, verglichen mit 599 Mio. USD oder 2,86 USD pro Aktie im Vorjahresquartal.

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

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