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MÄRKTE-US-Ölwerte nach Intervention in Venezuela gefragt

ReutersJan 5, 2026 12:57 PM

- Die Hoffnung auf Zugriff auf die Ölreserven Venezuelas treibt die Aktien von US-Energiekonzernen. Die Titel von HalliburtonHAL.N steigen vor US-Börsenstart um gut zehn Prozent, die von SLBSLB.N um neun Prozent. Exxon MobilXOM.N verteuert sich um knapp fünf Prozent. ChevronCVX.N, Baker HughesBKR.O, ConocoPhillipsCOP.N und Valero EnergyVLO.N gewinnen jeweils rund sieben Prozent. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro durch US-Spezialkräfte hatte US-Präsident Donald Trump erklärt, die USA benötigten "totalen Zugang" zu den Ölreserven Venezuelas. Dies nährte Spekulationen, dass Washington die Beschränkungen für venezolanische Rohölexporte lockern könnte.

Die Analysten von JP Morgan sind der Ansicht, die kombinierten Ölreserven aus Venezuela, Guyana und den USA könnten den Vereinigten Staaten etwa 30 Prozent der weltweiten Ölreserven sichern, wenn sie unter ihrem Einfluss konsolidiert würden. Die Rohölpreise machten anfängliche Verluste zum Wochenauftakt wieder wett und zogen leicht an.

Den Analysten von Scotiabank zufolge könnte auf kurze Sicht der Energiekonzern ConocoPhillips der größte Nutznießer sein. Sollte es zu einer Machtübergabe an einen pro-westlichen Kandidaten kommen, könnte das Unternehmen bis zu zehn Milliarden Dollar für frühere Forderungen erhalten und sich wieder zwei Projekten anschließen. Der US-Ölkonzern Chevron werde zwar keine hohen Einmalzahlungen erhalten, konstatierten die Experten weiter. Sein Status als einziges derzeit im Land tätiges US-Unternehmen könnte Chevron jedoch einen Vorsprung verschaffen.

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